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Vertreibung aus dem Haus


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Bericht von Jerzy Pawlak

[...]  Ich kam in die Erziehungsanstalt in der Pulawskastra?e, direkt neben der Kirche zurück.Die Dolnastra?e existierte seit einiger Zeit nicht mehr. Hier gab es ein paar Nonnen und etwa 46 Jungen im Alter von 11 bis 26. Wir drängten uns in ein paar kleinen Kellern eines gemauerten Hauses zusammen. Keiner fragte mich etwas. Ich glaube, dass sie eher zufrieden waren, mich nicht verpflegen zu müssen. Ich erinnere mich an die Unsicherheit der Erwartung, an die fürchterliche Stille und an Hunger, weil die Anstalt keine Lebensmittel mehr hatte. Es mangelte sogar an Wasser. So verbrachten wir zwei oder vier Tage. Wie langsam verging die Zeit!  [...]

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Bericht von Halina Stępień

[...]  Nach einigen Tagen fingen die Deutschen an, die Einwohner der Altstadt zu evakuieren. Wir wurden der Celna Straße entlang, bis zur Brzozowa Straße und dann zum Ufer und in die Richtung Wola, der Wolska Straße entlang bis nach Pruszków geführt.  [...]

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Bericht von Wiktoria Adamus

[...]  Während des Warschauer Aufstandes war ich sieben Jahre alt. Eines Tages hörte ich kräftiges Pochen an das Tor. Der Hausmeister machte auf. Das waren deutsche Soldaten. Sie versicherten uns, den Luftschutzkeller nicht mit Benzin begossen zu haben und versuchten uns hineinzutreiben. Da aber niemand in den Keller wollte, brachten sie uns in die Nähe der Visitinnenkirche in der Krakauer Vorstadt (Stra?e in Warschau). Da stand schon eine Menschenmasse. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie viele Menschen es dort gab, ich wei? nur, dass die ganze Krakauer Vorstadt von der Visitinnenkirche bis zur Heiligen-Kreuz-Kirche voll war.  [...]

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Bericht von Janusz Waldemar Wilczyński

[...]  ca. am 10 September, nachdem unser Haus niederbombardiert worden war, flohen wir mit der ganzen Familie zu einer Tante in Śródmieście (Zentrum) in die Górski Straße 1. Im Zentrum erlebten wir einen sehr großen Luftangriff, in dem das Gebäude des Górski Gymnasiums zerstört wurde. In dem Keller des Gymnasiums befand sich damals ein Aufstandskrankenhaus.  [...]

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Bericht von Jan Ryszard Mleczek

[...]  Die Deutschen haben die Einwohner aus Wohnblöcken in Koło ausgetrieben. Ich weiß nicht, was mit meinen Freunden passierte, denn weil der kleine Wald durchsucht wurde (?), floh jeder weg, wohin er konnte. Ich mischte mich in der Bolech Strasse unter Zivilisten ein, die in Richtung Ks. Janusz Straße getrieben wurden.  [...]

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Bericht von Roman Rechnio

[...]  Schlechte Nachrichten traten ein. Stadtviertel Powiśle ging unter, die Nazis eroberten das Energiewerk Powiśle, die Aufständischen zogen sich ins Stadtzentrum zurück, und wir wurden am 4. September 1944 am Morgen aus unseren Häusern vertrieben und durften nichts mitnehmen.  [...]

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Bericht von Jerzy Czajkowski

[...]  Vom 2.08.1944 bis 14.09.1944 war ich Meldegänger der Pfadfinderfeldpost Wilcza-Str. 41. Am 2.10.1944 verließen wir Warschau über die Straßen Krucza, Piusa, Śniadeckich an der Technischen Hochschule, Filtrowa bis zum Narutowicza-Platz.  [...]

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Bericht von Maria Kapuścińska

[...]  Ich war 13 Jahre alt, als Warschauer Aufstand ausbrach. Der Aufstand hat uns dh. meine Eltern, Oma und mich in der Wohnung in der Marszałkowska Str. 22 /11 überrascht (das Haus lag im sog. deutschem Wohnviertel). Am 2. August wurden wir von den Deutschen aus unserer Wohnung ins Hinterhaus ausquarttiert, und dann weiter in die Keller von Häusern in der Marszalkowska Str. 20 und 18, wo es schon viele Menschen gab, die der Aufstand auf der Strasse oder an der Strassenbahnhaltestelle überrscht hat.  [...]

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Bericht von Halina Paszkowska

[...]  In unserem Haus sind wir zum 13. August (Sonntag) geblieben, dann während der Pazifizierung unserer Strasse, habe ich mich mit meinen Eltern in der Korkenisolierungfabrik versteckt, die sich unserem Grundstück gegenüber befand. Während der Pazifizierung von Wola, am 20. August, wurden wir von SS Formationen in Richtung Pruszków vertrieben und auf dem Weg zu den Vororten sind wir dank Wunder der Erschiessung entgangen.  [...]

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Bericht von Wacława Połomska

[...]  Am zweiten August, früh am Morgen, lagen immer noch auf unserem Hof die Zigeunerleichen. Es regnete stark.. Gegen Mittag erschienen die Deutschen wieder auf unserem Hof und befahlen allen Bewohnern das Haus sofort zu verlassen und sich auf der anderen Seite der Zagłoba Straße, an der Artilleriebataillons Mauer zu sammeln.  [...]

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Bericht von Włodzimierz Antosiewicz

[...]  Am 7. September zogen kämpfende Einheiten nach Śródmieście zurück. Mein Vater bat mich, mit ihm zu bleiben. Bis 10.00 Uhr ist die Bevölkerung aus Powiśle rausgegangen - die Route war in den von den Deutschen abgeworfenen Flugblättern bestimmt. Ich ging mit dem Vater. In der Wolska Straße wurde ich von den Deutschen aus der Kolonne ausgewählt und auf das Gelände der Kirche św. Wojciech (des Heiligen Adalbert) mitgenommen.  [...]

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Bericht von Mieczysław Rajmund Gorzelniak

[...]  Am nächsten Tag stürzten in den Hof in die Ogrodowa Straße 5 die Ukrainer hinein, fingen an, auf die Fenster zu schießen und schreien, dass die Leute ihre Wohnungen verlassen sollten. Als alle Einwohner schon auf dem Hof waren, trieben die Ukrainer die Frauen und Kinder auf die Straße heraus. Uns Männern stellten sie in die Hofecke und fingen an, uns Gold und Uhren wegzunehmen. Einige von ihnen schossen in die Fenster aus Leuchtpistolen hinein- nach einigen Sekunden konnte man von dort aus den Rauch kommen sehen.  [...]

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Bericht von Wanda Felicja Lurie

[...]  Am Anfang versuchte ich in die Richtung der Górczewska Straße zu gehen, aber auf der Działdowska Straße standen viele Ukrainer und Gendarmen und sie ließen mich nicht dahin, sondern in die Wolska Straße gehen. Der Weg dahin war sehr schwer. Auf den Straßen lagen viele Kabel, Drahte, Barrikadenteile, Gummi und Leichen.  [...]

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Bericht von Jacek Fedorowicz

[...]  Unser Hab und Gut wurde so zusammengepackt, dass jeder sein Bündel selbst tragen konnte; mein Großvater trug den schwersten Rücksack. Bevor wir das Haus verließen, hatten wir in einem Versteck in einer Wand in unserem privaten Kellerteil (das war eine Art Zimmer mit dem Fenster auf den Hof) die wichtigsten Kostbarkeiten unserer Familie versteckt. Diese Kostbarkeiten sollte die Familie übrigens nie mehr wieder sehen. Ich trug auch ein kleines Stück Gepäck und ein Spielzeug: einen Plüschhund.  [...]

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Bericht von Małgorzata Stępińska-Winckler

[...]  Um den 8. September holten mich meine Eltern von der Krankenstation ab. Nach der Kapitulation der Aufständischen verließen wir Warschau am 4. Oktober. Ich war fast vollkommen gesund, nur die Oberhaut schälte sich auf dem ganzen Körper. Wir verließen die Stadt über die Straßen Lwowska, 6. Sierpnia (6. August), Filtrowa und über den Narutowicza-Platz bis zum Dworzec Zachodni (Westbahnhof). Wir wurden zu einem der Bahnsteige gebracht.  [...]

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Berichte von Ryszard Zabłotniak

In den letzten Augusttagen 1944 wurde ich von deutschen Soldaten zusammen mit einer großen Zivillistengruppe aus der Altstadt mitgenommen und in eine Kirche in Wola [ein Stadtteil Warschaus - Anm.d.Übers.] geführt. Ich war 15, vor dem Ausbruch des Aufstandes besuchte ich die zweite Klasse eines Allgemeinbildenden Gymnasiums, das natürlich eine Untergrundbewegungsschule war.

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Bericht von Konrad Zienkiewicz

Im August 1944 war ich 13 Jahre alt und wohnte mit meiner Mutter und meinem 5 Jahre älterem Bruder in der Ojcowska Straße 89. Die Deutschen nahmen Sadyba am 2. September durch einen konzentrierten Angriff aus den Stadteilen Siekierki, Ursynów und Wilanów ein. Zur Unterstützung des letzten Angriffs gab es auch Panzer. (...) Aus der Richtung Wilanów griffen Wehrmachteinheiten an. Direkt nach der [...]

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Bericht von Aleksandra Wróblewska

[...]  Nach dem Kriegsausbruch (....) wohnte seine Frau mit Kindern eine Zeitlang in Międzylesie (...), bald aber musste sie nach Warschau umziehen, damit das plötzliche Verschwinden ihres Mannes, der in einem Lager für Kriegsgefangene in der Schweiz interniert worden war, den Deutschen nicht auffiel. Nach dem Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges starb meine Schwägerin im Alter von 33 Jahren. Die Kinder blieben bei der Gro?mutter Wanda Szczawńska, die jedoch den mit der Kinderbetreuung verbundenen Pflichten nicht gerecht wurde.  [...]

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Bericht von Zbigniew Zbigniewski

Die ersten zehn Tage verbrachte ich mit meiner Familie in der Gegend. Dann wurden die Zivilisten evakuiert, weil dort Straßenkämpfe anfingen. Und so fing unsere ungewollte Wanderung an. Ich wohnte zusammen mit meiner Familie bei Bekannten in der Pańska Straße (Ecke Mariańska Straße), wo in diesem Zeitraum noch relativ ruhig war. (...)Als wir ein Lager mit gesammelten Lebensmitteln verlassen wollten, [...]

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Bericht von Stanisław Korytowski

[...]  Der Aufstand in Warschau nähert sich seinem tragischen Ende. Ab dem 1. Oktober um 5 Uhr morgens herrscht Waffenstillstand und ab dem 2. Oktober wird nicht mehr gekämpft. Alle sind aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Am 3. Oktober gegen Mittag kommen in den Hof des Hauses in der Chopinstraße Gendarmen, die befehlen, das Haus innerhalb von zwei Stunden zu verlassen. Das Gebäude soll gleich gesprengt werden. So sagt der Gendarm. In diesem Fall glauben wir den Deutschen. Ich gehe mit anderen Zivilisten heraus.  [...]

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Bericht von Idalia Olszewska-Klemińska

[...]  Die Deutschen kamen und sagten, wir sollten hier verschwinden. Es interessierte sie nicht, wohin. Natürlich nicht in die Richtung, wo die Russische Armee, man müsse mit den Deutschen, nach vorne. In Richtung Praga. Und dann war schon die Weichsel. Also gingen wir, mit irgendwelchen Bekannten, weil wir hier in der Nähe niemanden hatten, zu dem wir hätten gehen können...  [...]

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Bericht von Jadwiga Kołodziejska-Jedynak

[...]  Denn mein Bruder war zu irgendeiner Gruppierung gefahren. Ich kann nicht genau sagen, was es war, mit Sicherheit eine AK Gruppe (Polnische Heimatarmee), und er war nicht mehr da. Letztens hatte ich ihn drei oder vier Tage vor dem Aufstand gesehen. Also waren wir zu viert. Und sie ließen uns nach draußen gehen. Meine Eltern waren darauf vorbereitet, dass man uns vertreiben würde, aber sie hätten nicht gedacht, dass es so schnell käme. Wir wussten nicht, dass es die Befriedung von Ochota war. Im Übrigen wurde in dem Zielort, dem sog. Zieleniak eine Rede an uns gehalten: dass so und so viele Deutsche in Ochota getötet worden wären und dafür so und so viele von den dort gesammelten Polen sterben müssten. Kurz gesagt, sie haben uns vertrieben...  [...]

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Bericht von Ludmiła Niedbalska

[...]  Am Morgen hörten wir aus einem Tor seit Langem nicht mehr gehörte deutsche Sprache. Ein Deutsche ging in den Hof hinein. Er sagte, wir sollten gehen, Barrikaden abtragen. Die Antwort darauf war Schweigen und ruhige, feindliche Blicke der stehenden Frauen. Die Männer sind für Fall der Fälle nicht rausgegangen. Der Deutsche guckte uns aufmerksam an, er bemerkte eine rote Katze, hob sein Gewehr hoch und schoss auf sie. Die Katze flüchtete. Der Deutsche ließ das Gewehr herunter, drehte sich um und ging auf die Straße zu seinen Kumpels zurück.  [...]

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Bericht von Elżbieta Żakowicz-Prejzner

[...]  Am 1. August gingen wir vor fünf Uhr am Nachmittag vor das Haus - und mussten sofort zurücklaufen, da die Schießerei anfing. Auf der Straße gab es Panzer. Wir zogen in einen Keller um. Mama hatte die ganze Vorratskammer voll von Essen vorbereitet, so dass wir monatelang mit diesen Vorraten leben konnten. Leider wurden wir am 3. August aus diesem Haus, aus diesem Keller von den - vermutlich - Ukrainern: Soldaten in solchen schwarzen Uniformen vertrieben. Sie hatten Flammenwerfer, aus denen sie auf die Fenster schossen. Wir konnten nicht mehr in die Wohnung zurück, wir besaßen nur dass, was wir in dem Moment in dem Keller mit hatten. Diese Vorratskammer mit der wunderbaren Versorgung ging verloren und für uns fing die unstete Hungerzeit an. Meine Mama hatte einen Pelz an, obwohl der Sommer heiß war, und noch einen großen Bündel - vielleicht eine Decke oder ein Kissen. Wir hatten kein Essen, es blieb in der Vorratskammer.  [...]

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Bericht von Eugeniusz Spiechowicz

[...]  Am 30. September, nachdem Żoliborz von den Deutschen eingenommen wurde, ging ich zusammen mit den Zivilisten, die in den Kellern dieses Hauses wohnten, in dem ich lag, und meiner Mutter heraus. Meine Mutter zog in dieses Haus um, nachdem sie die Information über meine Verletzung bekommen hatte. Sie pflegte mich und kümmerte sich um mich während meiner Krankheit. Der Bitte des Hauseinwohner zufolge versteckten ich und ein Freund, mit dem ich in einem Zimmer war, polnische Adler und Armbinden. Wir fürchteten, dass die Deutschen uns und andere in den Kellern wohnende Personen erschießen könnten.  [...]

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Bericht von Maria Jolanta Auleytner

[...]  Ich wollte sofort nach Hause gehen, aber Mutter von Hania hielt mich auf und sagte, daß das zu gefährlich ist. Es stellte sich heraus, daß das Rathaus in dieser Zeit eine Bastei der Aufständischen war und es ringsherum die Deutschen gab und die Schiesserei schon begann. Und so blieb ich, gemeinsam mit der Familie Dawidowicz, in der Altstadt, fast bis zum Ende der Kämpfen.  [...]

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Bericht von Włodzimierz Szurmak

[...]  In dem Jahr 1944 wohnte ich in der Płocka Straße 49. Das Grundstück befand sich ungefähr in der Mitte zwischen den Straßen Górczewska und Gostyńska. Es haben dort sechs Familien gewohnt: Taxi- und Droschkenfahrer. (...) Am 6. August kamen am Vormittag die Deutschen in unseren Hof und ließen uns alle aus dem Versteck herausgehen. Sie haben uns mit Handgranaten bedroht. Als wir dabei waren, den Bunker zu verlassen, griffen die Aufständischen an. Die Deutschen gingen in Deckung , ein Chaos brach aus, einige Menschen gingen aus dem Versteck, so wie die Deutschen befohlen hatten, die anderen versteckten sich in den Wohnungen und auf dem Dachgeschoss. Der Hausmeister - Sójecki versuchte die Bretter von dem Zaun abzureißen und in die Gärten zu flüchten, die sich zwischen unserem Grundstück und den Gleisen befanden.  [...]

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Bericht von Leszek Kazanowski

[...]  Das war am 5. oder am 6. Oktober. Wir wachten am 2. oder am 3. Oktober auf, und fanden an jedem Tor einen Zettel mit der Information, dass an diesem oder jenem Tag bis zu einer angegebenen Uhrzeit das Gebäude verlassen werden sollte. Und wir fangen an, uns darauf vorzubereiten.  [...]

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Bericht von Andrzej Garlicki

[...]  Wir kamen noch während der Kämpfe heraus. Ich vermute, die Kämpfe näherten sich ihrem Ende - weil all diese Schüsse schon vorbei waren - als wir ungefähr in die Nähe der Resurrektionsschwestern kamen, also Krasińskiego, bei diesen Schrebergärten. Dort fand sowieso vermutlich auch der Wechsel derjenigen, die uns führten, von Frontabteilungen zu eher polizeilichen Abteilungen. Und ich erinnere mich, dass dort - heute weiß ich, dass sie aus der Kaminski Brigade waren - RONA Soldaten.  [...]

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Bericht von Elżbieta Dankowska-Walas

[...]  In dieser Kirche war nur Gejammer zu hören - es gab dort sehr viele Verletzte, auf Tragen. Ein schreckliches Stöhnen, ein bedrückender Eindruck - die Menschen starben dort einfach. Ich weiß noch, dass ich Pipi machen wollte; meine Mutter nahm mich an der Hand und führte hinter den Altar - es gab sehr viele Fäkalien dort, denn die Menschen wollten ihre Notdurft nicht in der Mitte verrichten...  [...]

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Bericht von Wiesław Kępiński

[...]  es ist für mich merkwürdig, dass ich mich sehr gut an das Geschehen und all diese Ereignisse erinnere, aber ich höre keine Stimme. Und ich weiß doch, dass meine Mutter in einem Verzweiflungsrausch wiederholte: "Sie bringen uns um, sie bringen uns um, sie bringen uns um." Ich versuchte sogar, einen Deutschen, der uns führte zu bitten, dass er uns nicht erschießen würde... Er kann wahrscheinlich nichts verstanden haben, aber es hatte keine Bedeutung... Ich griff sogar nach seinem Ärmel...  [...]

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Bericht von Jerzy Ekner

[...]  Das Haus wurde aus Holz und Ziegelsteinen gebaut. Sehr viel Holz wurde dort eingesetzt. Der Wandputz wurde auf Matten aus Schilfrohr gelegt, zur Deckenisolation wurden Holzspäne eingesetzt. Und diese Trümmer begannen zu brennen. Irgendjemand schaute heraus und rief: "Ja, es brennt schon, wir müssen von hier fliehen!" Wir nahmen das alles mit, was wir gerade an sich hatten, d.h. ich nahm den Mantel, die Strickjacke, und die Hose, die Oma und die Tante nahmen ihre Wintermäntel mit. Dazu nahmen wir unser ganzes Hab und Gut - ein Beutel mit Zwiebäcke, eine Schachtel Würfelzucker und ein kleines, ca.700 Gramm schweres Stück des geräucherten Schweinebauches Und damit gingen wir auf den Hof, dort waren nur Gewehrschüsse und Explosionen zu hören. Die Sonne schien wunderbar, es war heiß. Wir gingen den anderen Menschen nach, bogen nach links ab, bestiegen über ein Fenster die schon abgekühlte Brandstätte des Mittelhauses und darüber gingen wir zum Garten des Palais von Erzbischöfen. Mein erster Gedanke war die Frage: "Wo ist der Garten verschwunden?" Es gab keine Sträucher, keine Bäume, keine Rasenflächen mehr. Ich hatte am zweiten bzw. am dritten Tag des Aufstandes an einer Bestattung teilgenommen, die gerade in diesem Garten stattgefunden hatte. Inzwischen entstanden hier mehrere Gräber. Es gab keine Grünflächen mehr; die durch Splitter abgehauten Äste und Zweige lagen herum. Beim ständigen Knall der Schüsse und der Detonationen betraten wir diesen Garten und gerade dann kamen Flugzeuge hereingeflogen. Das waren die so genannten: Stukas. Und wieder ließ unser Selbsterhaltungstrieb sich an die Mauer werfen. Die Flugzeuge flogen so niedrig, dass ich durch die Scheiben der Führerkanzel den Kopf des Flugzeugführers in einer Ledermütze und mit Brille sah.  [...]

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Bericht von Andrzej Janowski

[...]  Wir gingen - allerdings nicht durch das Tor, sondern rund herum, durch Hallengelände in der Koszyki Straße und die Parzelle in der Noakowski Straße 14, die damals noch unbebaut war - in die Noakowski Straße und in den jetzigen Politechnika Platz.  [...]

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Bericht von Grażyna Dorota Duchniak

[...]  Ich habe das nicht nur in Erinnerung behalten, das steckt in mir eigentlich bis heute. Es gibt solche Momente, wenn ich mich an etwas aus damaliger Zeit erinnere und wortwőrtlich schaudere ich vor Angst.  [...]

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Bericht von Halina Wiśniewska

[...]  Es war klar, dass sie uns nicht nach Deutschland bringen, sondern irgendwohin hier, in der Nähe von Warschau. Wir mussten den ganzen Weg zum Westbahnhof zu Fuß gehen. Unterwegs gingen wir an Ackerfeldern vorbei, voll von Tomaten, von diversen Früchten und Gemüsesorten, die wir zwei Monate lang nicht gesehen hatten. Daher rannte mein Vater auf das Feld, pflückte ganz schnell die Tomaten und brachte sie - aber ich hatte Angst, sie zu essen.  [...]

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Bericht von Elżbieta Massalska

[...]  Am 2. September 1944 wurden wir von der Kapucyńska Straße, aus dem Haus Nr. 15/17, wo wir wohnten und in dessen Kellern wir den Aufstand überlebten, weggeführt. Ich war damals 14. Wir nahmen damals das Handgepäck und den Lieblingshund, eine Hündin der Rasse Scottish Terrier mit. Den Befehl zum Verlassen des Hauses gaben uns die Vlasov-Truppen. Da Gerüchte kursierten, dass sie die Hunde töteten, trug ich unsere "Bombka" in den Armen. Die Vlasov-Soldaten zeigten kein Interesse für den Hund, sondern lediglich für meinen Ring und für meine Uhr, die sie mir natürlich wegnahmen. Wir gingen durch die Daniłowiczowska Straße (von der Kapucyńska Straße gab es einen Durchgang durch eines der Haustore direkt zur Daniłowiczowska Straße), an niedergebrannten Ruinen des Blank-Palastes vorbei, bis zum Theater-Platz (Plac Teatralny). Dort war bereits eine Menschenmenge versammelt, die dort mit ihren Taschen und Säcken kampierten. Bedrückt schauten wir auf die niedergebrannten und zerstörten Gebäude der Kirche der Benediktinerinnen vom Allerheiligsten Sakrament, des Rathauses und des Großtheaters. Über Warschau stieg eine Rauchwolke.  [...]

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Bericht von Anna Teofilak-Maliszewska

[...]  Einige Tage lang wohnten wir noch im Institut, das uns seltsam leer vorkam. Am 21. August hielt vor dem Institut ein anständiger Bus, in dem die Institutmitarbeiter und wir aus dem Wächterhäuschen zum Bahnhof Warszawa Zachodnia (Warschau West) transportiert wurden, wo man uns sagte, wir sollten nach Pruszków fahren. Das war die Auswirkung dessen, dass der Institutdirektor - ein Deutsche, seinen Mitarbeitern versprach, dass er es nicht zulassen würde, dass ihnen etwas passieren würde.  [...]

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Bericht von Ewa Kirszenstein-Skrzypczak

[...]  Wir dort, in der Smolna Straße, packten nicht ein. Mania, die Freundin meiner Mutter auch nicht. Eigentlich hatten wir keine Sachen zum Einpacken, deswegen sind wir auf die Idee nicht gekommen, einzupacken. Ich weiß noch, dass ich nur noch einen Mantel anhatte, der später Staubmantel genannt wurde. Das war ein leichter Mantel - übrigens war es damals warm. Und sie haben uns vertrieben. Erst mal durch den Garten des Rotes-Kreuz-Krankenhauses und dann trieben sie uns in die Rotes-Kreuz-Straße, wo sie uns in einem Tor hielten. Dort ging ein Ukrainer hin und her - wir nannten sie Kalmücken - der sich gut amüsierte indem er tat, als ob er auf uns schießen würde. Er sagte: "Und jetzt gehe ich trinken, aber ich komme zurück. Und dann werde ich euch alle niederschießen!" Übrigens kam er nicht zurück und er erschoss uns nicht.  [...]

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Bericht von Jerzy Uldanowicz

[...]  In den ersten 2-3 Tagen nach der Kapitulation wurde die in der Nähe von Grzybowskastraße verbleibende Bevölkerung informiert (wie es geschah, weiß ich nicht), dass sie nach dem obligatorischen Verlassen von Warschau in die ländlichen Gebiete des Generalgouvernements geschickt wird. Diese Information, an die die meisten von uns geglaubt haben, hat nicht nur unsere Wachsamkeit geschwächt und praktisch die Fluchtversuche vor dem Eintreffen im Durchgangslager in Pruszków ausgeschaltet, sondern auch einen wesentlichen Einfluss darauf genommen, was wir für die Reise eingepackt haben, insbesondere hatte sie zur Folge, dass wir anstatt der für schwere Landarbeit im offenen Gelände geeigneten Kleider, was - wie es sich später herausstellte - wirklich nötig war, Sachen mitgenommen hatten, von denen wir glaubten dass wir sie auf dem Lande gegen Lebensmittel tauschen können oder als Zahlungsmittel für die Unterkunft usw. verwenden können, da das Geld immer weniger Wert hatte.  [...]

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Bericht von Danuta Nizińska-Grzegrzółka

Am 6. August, es war ein Sonntag (Verklärung des Herrn) hörten wir jemand an das Einfahrtstor donnern. Der Hausmeister öffnete das Tor und die Deutschen rannten in den Innenhof hinein mit schussbereiten Gewehren, dann sagten sie uns, sie geben uns 5 Minuten und wir müssen die Gebäude verlassen. Wir nahmen nur das Kopfkissen, ein Stück Speck und noch irgendwas mit und schlossen uns der Marschkolonne [...]

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Bericht von Jerzy Kasprzak

[...]  Ich war in der Pfadfindermannschaft von Władek Ślesicki - er ist heutzutage ein berühmter Regisseur, dieser, der zum ersten Mal den Film „W Pustyni i w puszczy" in den siebziger Jahren gedreht hat - den ersten Spielfilm. Da war auch sein kleiner Bruder Zygmunt mit ihm zusammen. Ich war den ganzen September lang in der Mannschaft in der Koszykowa Straße. Die meisten Jungs in dieser Mannschaft stammten aus Grochów. Wir verließen Warschau als die ganze Mannschaft, zivil angekleidet und mit Zivilisten zusammen, aber wir gingen so, dass wir uns gegenseitig die ganze Zeit lang in der Sichtweite hatten.  [...]

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Bericht von Dariusz Karolak

Der Tag, an dem Żoliborz kapitulierte, prägte sich stark auch in meiner Erinnerung ein. Morgen früh am 1. Oktober 1944 kamen die Deutschen. Wir mussten den Luftschutzraum verlassen und sich mit anderen Einwohnern in die Richtung Westen begeben. Wir gingen in einer Kolonne, deren Breite der Straßenbreite glich. Wir gingen durch die Straßen:  Krasiński, Powązkowska, Okopowa, Wolska, Bema bis [...]

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Bericht von Tadeusz Ziomek

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Bericht von Barbara Rybeczko-Tarnowiecka

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Bericht von Izabella Wciślińska

[...]  Die Deutschen kamen durch ein türgroßes Loch in der Mauer in die Treppenhäuser und Keller und ließen uns die Häuser verlassen, indem sie "raus" riefen. Bevor wir den Keller verlassen hatten, versteckte ich unter der Bettwäsche meinen Ring mit einem riesengroßen Brillanten und meinem Mann gab ich unsere kleine Tochter im Steckkissen, da ich dachte, die würden vielleicht Repressalien gegen die Männer anwenden. Nachdem sie uns alle vor dem Palast der Königin Maria Kazimiera Sobieska hatten versammeln lassen, sahen wir, dass sie die Kanone des Panzers auf uns richteten und dass sich 2 Deutsche mit Gewehren an beiden Seiten des Panzers hinlegten.  [...]

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Bericht von Marian Grzegorz Bergander

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Bericht von Witold Jerzy Niewiadomski

[...]  Am fünften oder sechsten Oktober sammelten wir uns bei der Technischen Hochschule, dann gingen wir entlang der Filtrowa Straße durch den Narutowicz Platz zu dem Dworzec Zachodni (Westbahnhof).  [...]

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Bericht von Bogdan Lewandowski

[...]  Als nach den 63 Tagen die Kapitulation abgeschlossen wurde, dachten wir, dass wir das Schlimmste schon hinter uns hatten. Das Haus und unsere Wohnung wurden damals von den Kriegereignissen noch nicht betroffen. Es stellte sich heraus, dass wir noch irgendwo versteckte Lebensmittelvorräte hatten. Wir bekamen ein wenig Mehl, Öl und Honig. Ich werde den Geschmack von frischen Fladen mit Honig nie vergessen.  [...]

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Bericht von Tadeusz Klemiński

[...]  Wann wurden Sie von den Deutschen vertrieben und wie sah das aus? Die Deutschen hatten uns Ende Juli Anfang August vertrieben. Am 27. Juli kamen die russischen Panzer an Wawer heran. Nachdem diese Panzer herankamen und dann nach Miłosna zurückgingen, wurden wir ausgesiedelt. Am Anfang gingen wir zu meinem Patenonkel. Er wohnte mit seiner Frau im Stadtteil Grochów.  [...]

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Bericht von Krystyna Zbyszewska

[...]  Ich war erschrocken, was mit Warschau geschehen wird. Ich wusste, dass die Deutschen uns hassen, dass sie Warschau vernichten wollen. Ich wusste nicht, wie es meiner Mutter ging. Ich wusste nicht, wohin ich gehen sollte, ob ich nun Verwandte aufsuchen soll, die in Olkusz, in Włoszczowa wohnten. Ich ging zum "Gozdal" (Przemysław Górecki) in die Wilczastraße 41 und fragte ihn, was ich tun soll. "Gozdal" war der Gruppenleiter unserer Pfadfindergruppe. Die einen meinten, ich soll als Zivilist gehen, die anderen hingegen, dass ich gemeinsam mit der Truppe gehen soll.  [...]

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Bericht von Danuta Napiórkowska-Jarzębowska

[...]  Der Keller war bis zum Gehtnichtmehr überfüllt, aber wir waren alle zusammen. Einige Minuten nach diesem Umzug begann das Gebäude zu beben. Im Keller ist es still geworden. Es war 12 Uhr - genau am Mittag. Plötzlich hörten wir ein furchterregendes Pfeifen, dann kam ein schrecklicher Donner und Staub. Es ist ein Bombenangriff. Die Bombe schlug in den Teil des Gebäudes ein, von dem wir gerade ausgezogen sind. Sie schlug durch alle Decken durch und verwüstete restlos unseren alten Bunker. Der Hausmeister, der dort geblieben war, kam ums Leben. Nach einer Weile ein weiteres, unbeschreibliches Pfeifen, dann wieder ein schrecklicher Donner und... die Stille. Die zweite Bombe, mit der dieses Haus getroffen wurde, schlug in den an unserem Keller angrenzenden Heizraum ein, fiel in die Kohlevorräte ein und explodierte nicht. Wir überlebten womöglich nur durch ein Wunder.  [...]

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Bericht von Eulalia Matusiak-Rudak

[...]  Wir schliefen noch eine Nacht im Keller, weil man in die Wohnungen nicht kehren durfte. Ich ging an den Deutschen vorbei, um etwas zum Anziehen und zum Essen zu holen. Ich ging ohne Vater und Tante darüber zu sagen. Ich ging aus dem Keller raus, weil im Keller dunkel war und war das merken konnte? Die Deutschen saßen im Erdgeschoss und ich ging an denen vorbei und sie sagten nichts. Es stimmt, dass sie ein Nickerchen machten, aber sie sagten nicht. Ich ging auf die erste Etage und in unserem Korridor saßen die Deutschen. Ich ging an denen vorbei und ging in die Wohnung hinein. Ich öffnete die Tür mit dem Schlüssel, weil wir mit der Tante noch schafften, die Wohnung abzuschließen. Also ich öffnete, ging hinein und nahm etwas zum Essen. Es gab dort Brot, ein Stück Speck und einen Topf, ich glaube, mit einer Suppe, aber ich erinnere mich daran nicht so ganz genau. Ich ging zurück. Ein Deutscher nahm mir Brot weg und fragte (ich kenne kein Deutsch) - was ich noch habe. Der andere sagte - "Speck" also słonina (Speck) und gab mir Brot zurück und nahm Speck weg. Sie nahmen mir auch die Wohnungsschlüssel weg, also sie ließen mir den Schlüssel nicht mitnehmen. Dieser Topf und Brot nahm ich in den Keller mit.  [...]

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Bericht von Krzysztof Radlicz

[...]  Am 27. September kapitulierte Mokotów. Wie war Ihr Schicksal ab diesem Moment an? Es gab einen heftigen Beschuss und wir befanden uns auf dem offenen Gebiet. "Społem" war schon in den deutschen Händen. Wir gingen durch diesen Kellerdurchgang in das Eckhaus in der Bałucki Straße 34, und dort erlebten wir die Kapitulation von Mokotów. Bevor wir herausgingen, ging durch das Haus in der Różana Straße 15 ein so netter Leutnant, ein charmanter humorvoller Mann. Die Deutschen schoben eine Kanone auf Raupenketten zu und fast in dem Moment der Kapitulation schossen sie in den Tor. Ein Splitter traf diesen Leutnant zwischen die Augen, die Augen flossen ihm heraus.  [...]

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Bericht von Halina Rozwadowska

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Bericht von Leokadia Ciekanowska

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Bericht von Andrzej Gracjan Flaszczyński

[...]  Nach der Kapitulation der Stadt bemühten wir uns, so spät wie möglich die Stadt zu verlassen. Ich ging mit meiner Familie weg, als die Deutschen kamen - es kann sein, dass es am 5. Oktober war. Ich weiß noch, dass sie auf einer Barrikade, die die Poznańska Straße sperrte, ein Maschinengewehr aufstellten, „alle raus!" schrien und uns aus unseren Wohnungen rausschmissen.  [...]

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Bericht von Henryk Piotrowski

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Bericht von Henryk Ban

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Bericht von Aniela Libionka

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Bericht von Leszek Mieczysław Muszel

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Bericht von Mirosława Grabowskiej (Gelber-Olszowa)

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Bericht von Zbigniew Badowski

Bald danach erfuhren wir über die Kapitulation. Die Schusse hörten auf. Es herrschte Stille, die in diesem Ort dermaßen ungewöhnlich war, dass wir uns so fühlten, als ob was fehlte. Nur der Brandgeruch der in Flammen stehenden Häuser und der nächtliche Feuerschein erinnerten uns an die schrecklichen Momente. Die Einwohner unseres Hauses und zufällige Flüchtlinge, die sich dort aufhielten, [...]

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Bericht von Wanda Łabuzińska

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Bericht von Jadwiga Kowejsza

[...]  Einige Tage vergingen. An diesem Morgen waren meine beiden Eltern zu Hause, die Großeltern waren nicht da. Wir waren angezogen, und es muss schon nach dem Frühstück gewesen sein, weil ich keinen Hunger spürte. Plötzlich hämmerte jemand an die Tür und schrie, wir sollten sofort unser Haus verlassen. Die Eltern nahmen uns gleich in die Arme, sie haben es geschafft, nur ein wenig Kleidung mitzunehmen; sie nahmen kein Geschirr mit; und dann von Soldaten in dunkelgrauen Uniformen in Eile getrieben, gingen nach unten, zum Tor, wo sie durchsucht wurden.  [...]

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Bericht von Bohdan Kapica

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Bericht von Cecylia Krajewska

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Bericht von Angelika Józefowicz

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Bericht von Teresa Różycka

In unser Haus kamen Flüchtlinge aus der Nachbarschaft, es kam unter anderem eine Ukrainerin mit ihrem Sohn. Sie sprach gut polnisch, er nicht. Die Soldaten von Kamiński (das waren Ukrainer oder Russen in Diensten der Wehrmacht; sie wurden auch Wlassow-Männer genannt) kamen zu uns am 10. August. Die Tür öffnete ihnen meine Mutter - die anderen hatten zu große Angst. Alle wurden in die Nachbarstrassen [...]

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Bericht von Stefan Wojciech Niesłuchowski

[...]  Am 4. oder 5. August entschloss sich mein Vater, dass wir auf die aufständische Seite gehen sollten. Wir gingen durch die auf unterschiedlicher Tiefe gelegten Keller auf die Mokotowska Straße heraus. Ich kann mich noch daran erinnern, als wir nach unten gingen, wir gingen auf unterschiedlichen Höhe durch, dort wurden die Durchgänge vorbereitet - die Wände herausgeschlagen und dann hinter Ziegelsteinen versteckt. Dann gingen viele Menschen aus unserer Etage nach unten und so warteten wir bis zur Dämmerung, um auf die andere Seite der Mokotowska Straße zu gehen. An einem Moment kam ein Deutscher und forderte alle auf, zurückzutreten und herauszugehen; seine Ärmel waren hochgekrempelt. Ich kann nichts über die Gedanken meines Vaters sagen. Wir fingen also an, zurückzugehen und so gingen wir bis zu unserem Tor von der Marszałkowska Straße; die ganze Zeit wurden wir von den Deutschen eskortiert. In dem Tor wurden die Männer von den Frauen getrennt. Mein Vater dachte, es würde ihn retten und er würde die ganze Zeit lang mit uns sein können: er hielt meinen jüngsten Bruder in den Armen. Ein Deutscher befahl aber meinem Vater, meinen Bruder wegzugeben.  [...]

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Bericht von Andrzej Korgol

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Bericht von Halina Olk-Wieczorek

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Bericht von Ewa Osiecka

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Bericht von Alicja Rzaczykiewicz

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Bericht von Sylwester Rzaczykiewicz

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Bericht von Bohdan Lewartowski

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Bericht von Elżbieta Uszyńska

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Bericht von Danuta Wierzbowska-Pawlik

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Bericht von Antonina Irmina Osińska-Głąb

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Bericht von Bohdan Stanisław Dąbrowski

[...]  Am 10. August 1944 kamen in unsere Straße deutsche und ukrainische Soldaten. Sie vertrieben uns aus den Kellern auf die Straße. Wir waren zuerst in der Sękocińska und danach in der Szczęśliwiecka Straße. Diese Straße und die Grójecka Straße entlang gingen wir bis zu der Opaczewska Straße, in der sich „Zieleniak" befand. In einem späteren Zeitraum, nachdem wir schon aus Deutschland zurückkamen, war unser Haus niedergebrannt, daher kann ich schlussfolgern, dass es absichtlich zerstört wurde.  [...]

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Bericht von Jolanta Małgorzata Dąbrowska (Markiewicz)

[...]  Nach einigen Aufstandstagen gingen meine Tante und die Schwester von Frau Maks, an deren Name und Vorname ich mich nicht erinnern kann, aus unserer in die Nachbarwohnung. Sie schauten durch das Fenster in die Richtung der Bahnbrücke und des Hauptbahnhofs. Anscheinend bemerkte sie ein deutscher Scharfschütze - er schoss und traf alle beide. Ein Geschoß stieß durch den Kopf meiner Tante als auch der Schwester von Frau Maks. Ich möchte betonen, dass sie die gleiche Größe hatten und am Fenster an einender gedrückt standen. Sie hatten Wunden auf den Schläfen und starben sofort. Ihre Leichen wurden im Hof im Garten begraben. Die weiteren Tage des Aufstandes verbrachten wir in den Kellern unseres Hauses. Am 10. August 1944 kamen die Deutschen. Sie schrien „raus" und vertrieben uns aus den Kellern in die Sękociństa Straße und dann auf eine Chaussee, die in die Richtung „Zieleniak" führte. Gleichzeitig setzten sie unser Haus in Flammen, indem sie Zündgranaten in den Keller warfen oder es auf eine andere Weise in Brand setzten.  [...]

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Bericht von Hanna Maria Żarska-Szczepańska

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Bericht von Janusz Kosk

[...]  Ich ging mit meiner Mutter und der Familie meines Vaters, das heißt: mit der Großmutter, der Tante und der Ehefrau sowie der Tochter eines der Brüder meines Vaters. Dieser Bruder, das wussten wir schon früher, wurde in Katyń umgebracht. Zusammen mit uns ging auch Aleksander, der älteste Bruder meines Vaters mit seiner Ehefrau und der Schwiegermutter. Es ist ihnen gelungen, zu uns in der ersten Augusthälfte aus Wola [ein Stadtteil von Warschau - Anmerk. d. Übers.] zu kommen. Ich weiß noch, dass zu diesem Zeitpunkt sich schon sehr wenige Personen in Warschau aufhielten. Wir sahen einzelne Personen in der Marszałkowska Straße. Wir wurden in die Śniadeccy Straße, dann die Straße 6 Sierpnia [des 6. August] in die Richtung von Aleje Niepodległości und weiter in die Straßen Wawelska und Kopińska zum Dworzec Zachodni [Westbahnhof] geführt. Von dort aus wurden wir mit einem Zug nach Ursus transportiert. Wir sind dort am Abend angekommen.  [...]

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Bericht von Jadwiga Szczęścik-Perucka

Als der Aufstand ausbrach, waren Sie ein Mädchen von 5 Jahren. Wo wohnten Sie damals?Ich wohnte bei meiner Oma in der Olesińska Strasse 13. Ich war dort mit meiner Schwester [Barbara]; sie war 12. An dem Tag, an dem der Aufstand anfing, gingen meine  Mutter und meine ältere Schwester [Stanisława], die 16 war, in die Królikarnia, Brötchen holen. Und so haben wir den Ausbruch des Warschauer Aufstands [...]

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Bericht von Zbigniew Rajmund Gnass

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Bericht von Halina Kowalska

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Bericht von Zbigniew Zmarzlik

[...]  Das Ende des Aufstands, Kapitulation. Wir verließen Warschau am 7. Oktober. Wir gingen in die Richtung Aleje Jerozolimskie, nach Westen. Unterwegs gingen wir an einem Geschäft von Wedel an der Ecke; in dem Schaufenster bemerkte ich eine Leiche. Die Menschenkolonne war immer dichter. Alle waren mit Sachen beladen: die trugen Bündel schoben Schiebkarren.  [...]

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Bericht von Władysław Sala

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Bericht von Krystyna Krasuska (Górecka)

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Bericht von Marta Gadomska-Juskowiak

[...]  Der Keller von Leszno 45 stand leer. Er sah so aus - ich weiß es nicht - vielleicht hat dort jemand Juden versteckt; denn er war gut eingerichtet: unterschiedlichen Bettdecken und jede Menge Flöhe. Es wurden dort auch Schweine gezüchtet; wir hatten schon furchtbaren Hunger. Dieser Keller mit Schweinen war mit schweren Haspen abgeschlossen. Es war nicht möglich einzubrechen, das hätte Lärm verursacht. Jedes Mal, als wir die Tür bewegten, quiekten die Schweine und das allarmierte die Deutschen. Und wieder: die Schreie „Raus! Raus!" Wir gingen heraus. Interessant ist, dass das Treppenhaus, aus dem wir herausgingen, erhalten geblieben ist. Das ist dieses kleine zerstörte Haus, das an das Gerichtsgebäude angelehnt ist, zwischen der Post und der Buchhandlung, es gibt dort einen zoologischen Laden... Ich merkte das, als ich einmal im Gericht war; Ich schaute nach unten und das war gerade ein Stückchen dieses Innenhofes. Sie führten uns den Straßen Leszno und Wolska entlang.  [...]

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Bericht von Zygmunt Walter

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Bericht von Danuta Podrucka (Pastuszyńska-Szpądrowska)

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Bericht von Leszek Łacheta

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Bericht von Blandyna Surmiak (Lewińska)

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Bericht von Bolesław Oleksiak

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Bericht von Jadwiga Sawczuk

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Bericht von Jadwiga Kazimierska (Litwin)

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Bericht von Wiesław Zorgier

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Bericht von Stefan Marczak

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Bericht von Jadwiga Szmidt

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Bericht von Teresa Wiza

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Bericht von Paweł Ambrożewicz

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Bericht von Danuta Kusińska (Śpiewak)

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Bericht von Michalina Walter-Horst

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Bericht von Janina Loth-Borkowska

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Bericht of Wojciech Prośniewski

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Bericht von Julia Tazbir-Ehrenfeucht

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  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert