Info über das Projekt  |  Info über Projektteilnehmer  |  Aktuell  |  Sponsoren  |  Kontakt  | 
         

search Suche
 

Bericht von Idalia Olszewska-Klemińska


foto

     Die Deutschen kamen und sagten, wir sollten hier verschwinden. Es interessierte sie nicht, wohin. Natürlich nicht in die Richtung, wo die Russische Armee, man müsse mit den Deutschen, nach vorne.
In Richtung Praga.
    
Und dann war schon die Weichsel. Also gingen wir, mit irgendwelchen Bekannten, weil wir hier in der Nähe niemanden hatten, zu dem wir hätten gehen können...
Was schafften wir mitzunehmen?
    
Was halt eine Mutter mit einem siebenjährigen Kind mitnehmen kann.. Meine Mutter hatte sogar, obwohl es heiß war, es war Sommer, einen warmen Mantel für mich mitgenommen... Ich erinnere mich, dass sie ein paar Fotos mitnahm und etwas Zuckerstücke, ein paar Kleiderstücke, was wir anhatten. Und das war alles. Wir hatten doch keinen Wagen; nur so, wie wir gingen.
     Schon auf dem Weg, da ging auch so eine Familie mit vier Kindern und die fragten uns, ob wir wo hinzugehen haben. Mama sagte: "Nun, wir gehen einfach so, weil uns vielleicht irgendwelche guten Leute aufnehmen, aber wir haben keine Bekannten, wir wissen nicht, wo wir hin sollen". Sie sagte: "Na dann kommt dann mit uns. Wir gehen nach Gocław, weil wir da Bekannte haben. Wir finden schon Platz, wir sind sechs" - sie waren insgesamt sechs, weil es noch diesen Herrn gab, einen älteren Menschen schon. Und wir gingen mit ihnen nach Gocław. Dort stellte es sich heraus, dass es ein Haus mit Keller war - wir dachten, dieser Unterschlupf wäre gut.

 Zurück...


 
Zusätzliche Dokumente
         
   
   

Copyright © Muzeum Warszawy :: 2007

   
  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert