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Sammelstellen und Übergangslager


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Bericht von Jerzy Pawlak

     Wir gelangten zu den Pferderennanlagen. Hier gab es eine ganze Menge von Sportgeräten, mir fielen viele Paddelboote auf. Keine Acht auf die Nonnen nehmend trennte ich mich von der Gruppe. Ich war müde und wollte schlafen. Ich versteckte mich also unter der Plane eines Paddelbootes. Ich wu?te nicht, wann ich einschlief. Als ich am Morgen nächsten Tages aufwachte, stellte ich fest, dass alles [...]

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Bericht von Halina Stępień

[...]  In Pruszków warteten wir auf einen weiteren Weg. Wir waren mittellos. Meine Mutter hatte in einer Ledertasche ein Säckchen mit Mehl, Zuckerwürfel, Zwieback, einem Löffel und einem Messer. Es war schon Ende des Sommers und wir hatten keine warme Kleidung.  [...]

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Leonard Buras Bericht uber Franciszek Kudławiec

[...]  Nach der Niederlage des Warschauer Aufstandes nutzte man seine Kutte aus. Er bekam ein Schreiben (auf deutsch und auf polnisch verfasst) vom Haupthilfsrat (RGO), und wurde mit der Aufgabe betraut, eine große Gruppe von über 100 Kinder aus Warschau auszuführen.  [...]

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Bericht von Roman Rechnio

[...]  In Pruszków teilte der Haupthilfsrat (Rada Główna Opiekuńcza - RGO) Lebensmittel und Arzneien aus. In diesem Lager, welches sich in den Reparaturwerken des Eisenbahnwagenparks befand, passierten schreckliche Sachen.  [...]

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Bericht von Jerzy Czajkowski

[...]  Von den Deutschen wurden wir in den Werkhallen einer Fabrik untergebracht, aus der sie vorher alle Maschinen herausgeholt hatten. Ein bißchen Stroh lag auf dem Fußboden. Erschöpft schliefen wir ein. Was wird uns der morgige Tag bringen?  [...]

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Bericht von Maria Kapuścińska

[...]  Schließlich, unter schrecklicher Hitze, haben wir ein Gelände mit einer Baracke erreicht, das mit Staheldraht umgezäunt war. Wie sich es später erwiesen hat, war das ein Übergangslager in Okęcie. Die in der Baracke gedrangten Menschen lagen nebeneinander auf dem Fussboden. Es fehlte an Wasser, es war sehr schmutzig. Zum Essen haben wir Brot und schwarzen Malzkaffee bekommen und am Mittag - eine Suppe.  [...]

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Bericht von Wacława Połomska

[...]  Am nächsten Tag sammelten die Deutschen alle Flüchtlinge wieder und geführten unter Geleit über Jelonki und Groty in die Richtung Pruszków. Ich kann mich daran erinnern, daß wir während dieser Wanderung die Nacht im Heu in der Nähe von Groty verbracht haben.  [...]

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Bericht von Mieczysław Rajmund Gorzelniak

[...]  Von dem Westbahnhof wurden wir in die Zugwerkstattbauten nach Pruszków transportiert. Am nächsten Tag wurden wir in die Warenwagen gedrängt (jeweils 60 Menschen) und nach Brzeg gefahren, wo wir zum ersten Mal etwas zum Essen bekamen (Erbsensuppe mit Speck und Brot) - ohne Einschränkung.  [...]

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Bericht von Helena Balcer

Undatiert, zwischen dem 8. und 13. August.
Aus Warschau gingen wir am Montag, d.h. am 7. August 1944 heraus. Ab diesem Moment fing unsere Tragödie an. Wir gingen durch das Meer der Flammen und Leichenmengen: getötet und verbrannt. Nachdem wir aus den Kellern herausgegangen waren, wurden wir von Männern getrennt. Zum letzten Mal sah ich Lionejek [den Ehemann] am 7. August um 10 Uhr am Morgen. [...]

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Bericht von Jacek Fedorowicz

[...]  Ich erinnere mich dafür sehr gut an Pruszków selbst: ein unbeschreibbarer Gestank und Gejammer erschöpfter Menschen in einer - vielleicht Bahn- Halle. Alle lagen dicht aneinander, ich musste sehr aufpassen, um niemanden zu treten und in der Menge meine Familie nicht zu verlieren. Ich kann mich an eine einmalige Szene am zweiten Tag am Morgen erinnern.  [...]

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Berichte von Ryszard Zabłotniak

Die Nacht verbrachten wir sitzend in der Kirche, danach wurden wir aus dem Bahnhof Warszawa Zachodnia in ein Übergangslager in Pruszków transportiert. Während der Fahrt in das Lager und während der weiteren Evakuierung traf ich andauernd auf spontane Hilfeaktionen seitens der Bevölkerung. Die Züge waren wortwörtlich mit Brot und Obst bombardiert, obwohl die Wächter versuchten, es zu verhindern. [...]

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Bericht von Stanisław Korytowski

[...]  Der Durchgangslager in Pruszków befindet sich in einem Lokschuppen. Die Hallen sind nummeriert. Aus einer Feldküche wird Suppe ausgegeben; in die Menschenmenge werden auch Brotstücke geworfen. Wir haben kein Geschirr, also wir borgen uns einen Becher und einen kleinen Kochtopf.  [...]

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Bericht von Jadwiga Kołodziejska-Jedynak

[...]  Wir kamen in diesem unseligen Zieleniak mit diesem kleinen Eimer an. Und es stellte sich heraus, dass sie auch richtig gehandelt hatte, denn diese Bonbons retteten uns - vor dem Hungertod wäre zu viel gesagt, denn es waren nur ein paar Tage, wir verbrachten dort ungefähr eine Woche, aber diese Bonbons retteten vom Hunger die Nachbarkinder. Denn meine Mutter setzte eine Ration von diesen Bonbons fest und sie verteilte sie an die Kinder, die sich um sie herum versammelten. Es mag vielleicht anekdotisch klingen, aber wir hatten dort nichts zu lachen.  [...]

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Bericht von Ludmiła Niedbalska

[...]  Wir starteten wieder und ließen dieses Kohlfeld zurück. Ein Symbol des Lebens, der Ruhe und der Beständigkeit verschwand hinter uns. Es wurde dunkel. Wir fuhren auf einen Bahnsteig herein. Durch die Straße waren Menschen, die in Eile bei einer roten Mauer gingen, und aufgestellte Deutsche zu sehen. Und plötzlich wieder die Schreie, das Schubsen, wir wurden aus den Wägen auf den Bahnsteig, auf die Straße herausgeschmissen und mussten weiter gehen. Wir gingen dieser Mauer entlang, durch einen Tor, hinter eine Kurve. In der Dunkelheit konnten wir Silhouetten von Bauten und Menschen erkennen. Nach einer längeren Zeit kamen wir - schon ohne Geschrei und Herumschubsen - in eine Fabrikhalle, in der hell war.  [...]

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Bericht von Elżbieta Elżbieta Żakowicz-Prejzner

[...]  Und wir gingen auf eine Kolonne zu, die gab es schon dort, die Fahnen waren weiß mit einem roten Kreuz. Und wir gingen durch Warschau. Denn Sie gingen heraus, als der Aufstand noch dauerte. Und es gab einen Waffenstillstand - und bei der Gelegenheit gingen Sie zusammen mit Ihrer Mutter und den Schwestern, und einigen Zivilisten? Bloß ich wusste das alles nicht. Aber es gab viele Zivilisten dort. Hauptsächlich Frauen und Kinder. Wenn ich mir heutzutage die Chroniken aus dem Warschauer Aufstand angucke, und sehe diese Kolonnen, da halte ich Ausschau nach meiner Mutter mit dem Bündel und nach uns. Aber ich habe uns bis jetzt nicht gesehen.  [...]

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Bericht von Maria Jolanta Auleytner

[...]  Die Deutschen trieben uns (den ganzen unendlichen Menschenfluß) bis zum Lager in Pruszków, wo ich ca. 2 Wochen verbrachte. Während der Selektion, die die Deutschen durchführten, wurde ich von der Familie Sołłowij getrennt und zum Transport ins Reich, zur Zwangsarbeit bestimmt.  [...]

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Bericht von Włodzimierz Szurmak

[...]  Am nächsten Tag wurden wir wieder zu einer Kolonne geformt und durch die Straßen, neben verbrannten Häusern, einzeln oder in Gruppen liegenden Leichen (und den verbrannten Leichenstapeln in der Wolska Straße) zur Festung Wisła geführt. Dort wurden wir in einen tiefen Graben - wahrscheinlich einen Schießplatz, gedrängt. Jemand sagte, wir sollten in diesem Graben mit den Handgranaten beworfen werden. Darauf brach ein schrecklicher Chaos aus, der bis zum Abend dauerte. Am Abend wurden wir zum Dworzec Zachodni (Westbahnhof) geführt, und von dort aus wurden wir mit einem elektrischen Zug nach Pruszków transportiert. Dort wurden wir in die Fabrikhallen gedrängt, da, wo früher die Maschinen standen.  [...]

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Bericht von Andrzej Garlicki

[...]  Sie hielten uns dort noch einen oder zwei Tage and dann führten sie uns zu den Bahnsteigen, wo die Selektion durchgeführt wurde. Eine sehr oberflächliche übrigens - das heißt sie zogen alle, die sich ihrer Meinung nach zur Arbeit in Deutschland eigneten: junge Männer - von denen gab es nur wenige, weil sie durchweg mit der Polnischen Heimatarmee waren - und junge kinderlose Frauen.  [...]

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Bericht von Elżbieta Dankowska-Walas

[...]  An Pruszków kann ich mich nicht gut erinnern; ich weiß allerdings, dass wir auf solchen Erhöhung schliefen, und uns jeweils ein Stück Brot und Tomaten gegeben wurden. Sanitärfrauen von RGO (Zentrales Hilferat) teilten es aus, ich weiß nicht, wer sie waren... Sie hatten graue oder weiße Schürzen an. Und sie gaben jedem eine Tomate und ein Stück Brot. Die Menschen wurden geteilt: Männer, Frauen... Und ich erinnere mich noch, dass ein Mann mich an der Hand zog, und meine Mutter zog von der anderen Seite, sie wollte mich ihm nicht geben. Er sagte: "Sie haben doch Kinder, und ich? Mich werden sie wegnehmen, wenn ich kein Kind haben werde." Er wollte mich tragen. Er wollte mich ausleihen. Aber man wusste nicht, was danach passiert wäre, denn die Deutschen trieben uns irgendwohin. Das war die Selektion und die Männer, die keine Frauen, aber Kinder hatten, wurden nicht ins Lager geschickt.  [...]

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Bericht von Jerzy Ekner

[...]  Wir waren angekommen. Jetzt weiß ich, dass es Pruszków war. Nach einigen Minuten ging die Tür auf und Gendarmen, die im Feld standen, waren wieder zu sehen. Wir stiegen zu der Fahrtrichtung nach rechts aus, wo die Gendarmen in einem Halbkreis standen. Bei dem Aussteigen musste man von dem Waggon runterspringen. Für mich war das kein Problem, für die Tante auch nicht, aber die Oma brauchte Hilfe, sie war damals 75 Jahre alt. Für sie war das sehr schwer. Von da gingen wir los und zu unserer Freude trafen wir den Rechtsanwalt, der mit uns im Keller wohnte. Er trug auf dem Rücken einen Sack. Wie es sich herausstellte, kam er hier vor uns, aus der Kirche des Heiligen Adalbert, wo er ein Brotlaib und etwas dazu als Wegzehrung erhielt, weil er zur Arbeit in Deutschland bestimmt wurde. Der Zwangsarbeiter musste doch lebendig zur Arbeit kommen, damit er effektiv für den Sieg des Dritten Reiches arbeiten konnte. Er schloss sich seiner Frau und den Töchtern an, aber vor einem Tor fand wieder eine Selektion statt. Dort standen die Machthaber über Leben und Tod und ein Deutscher stieß ihn brutal zur Seite aus unserer Kolonne heraus.  [...]

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Bericht von Andrzej Janowski

[...]  Und daher kann ich mich an Latrinen in Pruszków erinnern, denn ich musste oft dahin gehen - das waren Gräben, auf die Eisenbahnschwellen hingelegt waren; man benutzte sie so, dass man auf diesen Eisenbahnschwellen hocken musste. Das Lager war eine große Halle - es gab dort Strohresten, oder was Ähnliches und jede Menge Leute... Aber gerade in diesem Gedränge trafen wir unsere Nachbarn aus der Noakowski Straße und meinen Gleichaltrigen, mir dem ich den ganzen Aufstand erlebte und mit dem wir nach dem Krieg Nachbarn wurden.  [...]

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Bericht von Grażyna Dorota Duchniak

[...]  Ich weiß es nicht mehr, ob sie uns fuhren oder ob wir die ganze Zeit zu Fuß gingen. Aber ich erinnere mich an eine große, hohe Halle auf dem Gebiet der Eisenbahnfahrzeuge Werkanlage in Pruszków, in der es Etagenpritschen ohne Materatzen gab... Und wir "schliefen" auf diesen Pritschen eine Nacht, auf den bloßen Sprungfedern.  [...]

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Bericht von Halina Wiśniewska

[...]  Später fuhren sie uns nach Pruszków. Die Bedingungen waren so, dass es dort Zeitungen lagen und auf diesen Zeitungen Menschen saßen. So sollten wir übernachten.  [...]

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Bericht von Elżbieta Massalska

[...]  Die Deutschen ordneten eine längere Erholung in dem Stadtteil Wola in der Nähe einer Kirche an. Anschließend wurden wir zum Westbahnhof (Dworzec Zachodni) getrieben, wovon wir nach Pruszków, zum Durchgangslager abtransportiert wurden. Gleich am Anfang machte sich die Nachricht breit, dass die Deutschen die Familien trennen - die Kinder blieben bei den Eltern nur dann, wenn sie unter 14 Jahren alt waren. In panischer Angst warf ich meinen Schulausweis weg und von nun an sagte ich die ganze Zeit meiner Lageraufenthalte, ich wäre 13. Ich war sehr groß für mein Alter, konnte somit nicht einfach so behaupten, ich wäre noch jünger.  [...]

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Bericht von Ewa Kirszenstein-Skrzypczak

[...]  Wir waren in Pruszków in einer Halle, in der sich angeblich - was ich nicht bemerkte - von den Läusemenge die Holzfaserplatten bewegten. Meine Mutter sagte: "Wir müssen hier so schnell wie möglich weg." Aber man wusste nicht, wohin: nach Auschwitz oder direkt in den Tod oder irgendwo anders hin. Und hier hat sich wieder ein Brief von meinem Vater nützlich gemacht.  [...]

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Bericht von Jerzy Uldanowicz

[...]  Wir folgten einer Route, die an den deutschen Posten entlang führte, d.h. wir gingen Chłodnastraße und Wolskastraße, bis wir mit der allmählich größer werdenden Kolonne der Vertriebenen in die Stanislauskirche in der Wolskastraße kamen, wo eine der Sammelstellen für die aus der Stadt vertriebene Bevölkerung eingerichtet wurde. Da waren wir einige Stunden in einer Menschenmenge, die die Innenräume und den Innenhof der Kirche ausgefüllt hatte.  [...]

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Bericht von Danuta Nizińska-Grzegrzółka

Wir wurden nach Pruszków transportiert, dort gab es ein Durchgangslager, aus dem die Menschen in die anderen Lager oder irgendwohin zur Zwangsarbeit weiter geschickt wurden. Wir wurden in einer großen Halle, auf einem Zementboden untergebracht, das PCK [Polnisches Rotes Kreuz] gab uns Suppe mit Weißkohl, die nach dem anderthalb Monate dauernden Fasten sehr gut schmeckte. Am nächsten Tag näherte [...]

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Bericht von Jerzy Kasprzak

[...]  In Pruszków sammelten wir uns alle, die ganze Mannschaft. In der Werkstatthalle waren wir zusammen. Zusammen verbrachten wir so eine Nacht. Am nächsten Tag gab es eine Selektion. Die Deutschen wählten gezielt aus: ins Konzentrationslager, zur Zwangsarbeit, irgendwo zu Bauern; alte Menschen und Mütter mit kleinen Kinder wurden in separate Gruppen geschickt. Wir standen so in Erwartung auf unsere Zuteilung. All die Jungs wurden auf eine Stelle geschickt.  [...]

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Bericht von Dariusz karolak

Wir wurden in ein Lager nach Pruszków transportiert. Die ganzen Menschengruppen wurden in die Fabrikhallen gedrängt. Wir konnten nur auf dem Beton liegen. In dem Lager wurde der Vater von uns getrennt und zu einer Menschengruppe geschickt, die in ein Lager transportiert werden sollte. Jedoch mit der Hilfe einer Bekannten von meinen Eltern, die in PCK [Polnisches Rotes Kreuz] tätig war, gelang es, [...]

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Bericht von Tadeusz Ziomek

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Bericht von Izabella Wciślińska

[...]  Als die Deutschen ins Krankenhaus kamen, dann kam dieser Direktor zu ihnen und er sprach mit ihnen. Es war Ende Oktober. Ich wurde mit anderen Frauen und Alten zu Fuß zum Lager Pruszków geführt. Mein Mann und andere Verwundete und Verletzte aus dem Krankenhaus, die sie Banditen nannten, wurden hingegen mit Lkw´s auch in dieses Lager, nach Pruszków gebracht.  [...]

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Bericht von Witold Jerzy Niewiadomski

[...]  Das Ganze fing aber erst in dem Übergangslager in Ursus richtig an. Wir wurden dort in eine Betonhalle gedrängt, in der es weder Wasser noch Toiletten gab. Wir konnten das Lachen nicht vermeiden, als wir, nachdem wir so viel von diesem Gemüse unterwegs gegessen hatten, dringend Toiletten benutzen mussten.  [...]

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Bericht von Bogdan Lewandowski

[...]  Am Morgengrauen des dritten Tages fuhren wir auf das Gelände der Reparaturwerkstätte der Eisenbahnbetriebe in Pruszków, wo die deutschen ein Konzentrationslager für die Einwohner Warschaus eingerichtet hatten. Nach dem wir den Zug verlassen hatten, gab es eine Selektion. Von der Menge wurden junge Menschen abgetrennt, die anderen wurden in ein großes Gebäude geführt. Von irgendwelchen Zivilpersonen bekamen wir jeweils ein Stück Brot und eine Dose Milch. Wir gingen an ein provisorisches Badezimmer vorbei: einige Wasserhähne über einem Blechtrog. Manchen ist es gelungen, ein wenig Wasser zu trinken.  [...]

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Bericht von Krystyna Zbyszewska

[...]  Wir kamen in Ożarów an. Zuerst mussten wir uns irgendwo eintragen lassen, unseren Namen und die Truppenzugehörigkeit angeben. Da war es auch eine lange Schlange, die Leute haben sie wegen der Suppe angestellt. Dies war die Graupensuppe mit roten Tomaten - die war lecker, nie hatte ich etwas so Leckeres gegessen. Es war schon spät, deswegen gingen wir schlafen.  [...]

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Bericht von Eulalia Matusiak-Rudak

[...]  Ich befand mich in Pruszków. Dort fand ich noch zweite Tante, Mutter meiner Vetter, die ums Leben gegangen sind. Das waren diese, die zu dem Sportklub gehörten. Ein war Leichtathlet, der andere Fußballspieler. Ihre Namen sind auf der Liste der Verluste vom Sportklub "Skra". Sie kamen ums Leben - ein im KZ Buchenwald, der andere in Krakau. Sie wurden in Szuch - Straße (Gestapositz in Warschau) missgehandelt.  [...]

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Bericht von Krzysztof Radlicz

[...]  In Pruszków, obwohl wir uns schon vor allem fürchteten, waren wir uns schon irgendwie der Situation bewusster. Gleich an dem Tor befand sich ein Lager für die AK-Menschen. Unter den AK-Männern sahen wir hinter dem Draht meinen Bruder. Aus diesem Grund waren wir schon ein wenig ruhiger. In Pruszków wurden wir in einer riesengroßen Halle des Eisenbahnfuhrparks. Wir waren in der Halle D.  [...]

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Bericht von Halina Rozwadowska

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Bericht von Leokadia Ciekanowska

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Bericht von Andrzej Gracjan Flaszczyński

[...]  Wir kamen dort am Nachmittag an, wurden in einer Fabrikhalle gesperrt und so verbrachten wir die Nacht - ohne Essen, ohne alles. In der leeren Fabrikhalle gab es keine Maschinen mehr, es blieben nur noch ihre Fundamente übrig - dort verbrachten wir die Nacht. Die Selektion fing am nächsten Tag Morgen früh an.  [...]

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Bericht von Wanda Kamieniecka-Grycko

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Bericht von Aniela Libionka

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Bericht von Mirosława Grabowska (Gelber-Olszowa)

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Berichte von Zbigniew Badowski

In solchem Gedränge, begleitet durch Weinen und Klagen, fuhren wir nach Pruszków. Dort standen vor dem Zug die Gendarmen im Spalier. Wir bekamen Befehle und Schreie zu hören: „Raus!" und „Schnell!", die sich mit Schimpfwörter vermischten. Die Menschen sprangen schnell aus den Wagonen auf den Boden - es gab nämlich keine Bahnsteige, sie halfen sich gegenseitig. Mit Schreien getrieben, [...]

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Bericht von Wanda Łabuzińska

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Bericht von Jadwiga Kowejsza

[...]  Nach einiger Zeit wurden wir mit einem Personenzug in ein Durchganglager in Pruszków transportiert. Ich weiß es noch: als wir schon in den Zug eingestiegen waren, gaben uns in Eile irgendwelche Menschen, die auf dem Bahnsteig standen, Flaschen mit Milch und Wasser. Mein Vater griff nach einer der Flaschen. Die Erwachsenen sprachen sich ab, dass sie die Milch für die Kinder lassen würden und das Wasser sollte für sie sein. Ich behielt diesen Moment in Erinnerung, weil ich einen großen Durst hatte; es war heiß, die Sonne schien und in dem Wagen war stickig. Mein Bruder war damals auf Durchfall erkrankt und meine Eltern beschäftigten sich hauptsächlich mit ihm. Die Fahrt dauerte nicht lange.  [...]

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Bericht von Bohdan Kapica

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Bericht von Cecylia Krajewska

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Bericht von Teresa Różycka

In Zieleniak fing meine Mutter ihre Tarnungshandlungen an: sie verunstaltete alle jungen Nachbarinnen, sie charakterisierte sie so, dass sie wie hässliche alte Frauen aussahen. Immer, wenn einer der ukrainischen Soldaten zu uns kam, rief sie unseren ukrainischen Nachbar und bat: ?Sprechen Sie ihn bitte an und bringen ihn weg." Am nächsten Tag kamen wir - von den Deutschen überwacht - nach Pruszków [...]

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Bericht von Stefan Wojciech Niesłuchowski

[...]  Wir wurden nach Pruszków in das ZNTK [Zakładów Naprawczych Taboru Kolejowego - Reparaturbetrieb für Schienenfahrzeuge] transportiert. Ich kann mich an eine große Halle und viele Schienen erinnern - das alles unter einem Dach; es gab sowas wie Bahnsteige, irgendwelche Durchgänge. Danach arbeitete ich dort in der Volksrepublik Polen. Dort übernachteten wir; wir hausten ohne jegliche Hilfe. Erst am nächsten Tag wurden wir aufgefordert, die Hallen zu verlassen und nach Draußen zu gehen.  [...]

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Bericht von Halina Olk-Wieczorek

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Bericht von Ewa Osiecka

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Bericht von Sylwester Rzaczykiewicz

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Bericht von Elżbieta Uszyńska

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Bericht von Antonina Irmina Osińska-Głąb

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Bericht von Bohdan Stanisław Dąbrowski

[...]  Dort auf dem Gelände eines Lokschuppens organisierten die Deutschen in einer Halle ein provisorisches Lager. Und wir befanden uns in diesem Lager. Als wir auf unseren Sachenbündeln in dieser Halle saßen, verschwand plötzlich Oma Amelia. Offensichtlich muss sie von uns kurz weggegangen sein und wir wussten nicht, was mit ihr passierte. Auf jeden Fall kam sie zu uns nicht mehr zurück.  [...]

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Bericht von Jolanta Małgorzata Dąbrowska (Markiewicz)

[...]  Dort hausten wir einen oder zwei Tage lang. Unter ungeklärten Umständen kam dort meine Großmutter Amelia Dąbrowska, die ungefähr 80 Jahre alt war, ums Leben. Offensichtlich muss sie von uns kurz weggegangen sein und wurde erschossen. Ich sah meine Oma nie mehr wieder. Ich weiß auch nicht, was mit ihrer Leiche passierte. Das Gelände der Lokschuppens war überwacht und man konnte sich nicht frei bewegen.  [...]

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Bericht von Hanna Maria Żarska-Szczepańska

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Bericht von Janusz Kosk

[...]  Am nächsten Tag früh fing die Selektion an. Das heißt, man musste die Halle verlassen und in eine Stelle gehen, wo einige Gestapo-Männer standen. Unter ihnen gab es auch zwei Frauen in SS-Uniformen. Sie wiesen die Menschen nach links oder nach rechts hin. Die Schwestern des PCK [Polnisches Rotes Kreuz], die sich um uns am Vorabend gekümmert hatten, informierten uns, dass die Menschen, die nach links gingen, wahrscheinlich in dem General Gouvernement bleiben würden, und diese, die nach rechts gingen, zur Zwangsarbeit nach Deutschland transportiert werden sollten.  [...]

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Bericht von Jadwiga Szczęścik-Perucka

Danach waren wir in Pruszków. Soweit ich weiß, waren wir dort in Pruszków, zwei Tage lang. Ich kann mich daran aber nicht erinnern, weil ich zu klein war. Ich kann mich auch daran nicht erinnern, dass ich hungrig war. (Meine Mutter und Schwester erzählten, dass Menschen dort unter Hunger litten). Ich weiß noch, dass ich immer irgendwelche Suppe bekommen habe. 

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Bericht von Halina Kowalska

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Bericht von Zbigniew Zmarzlik

[...]  In das Durchganglager in Pruszków wurden wir am wahrscheinlichsten mit Güterzügen transportiert. Dort verbrachten wir einige Tage. Wir hatten Plätze zum Liegen auf dem Boden, wir bekamen ein wenig Stroh in einer Eisenbahnwerkstatt. Es war dort schmutzig und es herrschte Hunger. Die Deutschen machten die erste Selektion, nach der sie junge Menschen zur Arbeit nach Deutschland bringen wollten.  [...]

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Bericht von Władysław Sala

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Bericht von Marta Gadomska-Juskowiak

[...]  Dort wartete schon eine Menge Menschen. Es fand eine Selektion statt: es wurden Frauen von Männern getrennt. Mütter und Kinder, so - unsere Haushaltshilfe und wir galten als eine Familie. Die Männer wurden in die untere Kirche gebracht. In der Kirche verbrachten wir die Nacht auf dem steinigen Boden. Wir lagen nebeneinander. Die, die früher angekommen waren, hatten noch einige Bretterteile aus den Bänken.  [...]

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Bericht von Zygmunt Walter

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Bericht von Danuta Podrucka (Pastuszyńska-Szpądrowska)

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Bericht von Leszek Łacheta

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Bericht von Bolesław Oleksiak

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Bericht von Jadwiga Sawczuk

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Bericht von Wiesław Zorgier

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Bericht von Stefan Marczak

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Bericht von Jadwiga Szmidt

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Bericht von Teresa Wiza

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Bericht von Paweł Ambrożewicz

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Bericht von Danuta Kusińska (Śpiewak)

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Bericht von Michalina Walter-Horst

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Bericht von Janina Loth-Borkowska

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Bericht von Wojciech Prośniewski

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Bericht von Julia Tazbir-Ehrenfeucht

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  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert