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Zwangsarbeit


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Bericht von Jerzy Zenon Zenowicz

[...]  Aus dem Warschauer Aufstand ging ich am 1. Oktober 1944 zusammen mit meinen Eltern heraus; wir wurden in die Richtung von Westbahnhof geführt. Von dort aus wurden wir mit einem Güterzug nach Ursus transportiert, dann gingen wir zu Fuß nach Pruszków. Aus Pruszków wurden wir weiter nach Breslau Bürgwaide und von dort aus nach Breslau Nikolaito - Wrocław Mikołajów in die Eisenbahnwerke "Lichman Hofman Werke AG" transportiert. In Deutschland arbeitete ich beim Transport. Wir fuhren Kaffe und Suppen in Kannen für andere Polen aus, die bei unterschiedlichen Arbeiten eingestellt wurden. Einmal ging ich zum Hauptbahnhof in Wrocław (Breslau), um Krakauer Geld gegen deutsche Mark zu wechseln.  [...]

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Bericht von Halina Paszkowska

[...]  In Pruszków haben sie uns in Güterwaggons gedrengt und verplompt, dann sind wir ein paar Tage nach Deutschland gefahren, zu einem Übergangslager in Bittenheim, in dem wir einen Monat lang eine Quarantane durchgemacht haben. Dann wurden wir in Gruppen geteilt. Unsere Gruppe wurde nach Stuttgart gebracht. Nach der Ankunft in Stuttgart hat dort ein Sklavenmarkt stattgefunden. Wir wurden abbetastet, geklopft, man hat sich unsere Zahne angeschaut. Untersuchungen dieser Art haben die Unternehmensdirektoren in Anwesenheit von Gestapo Leute gemacht.  [...]

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Bericht von Włodzimierz Antosiewicz

[...]  Nach drei Tagen wurden wir mit dem Zug (jeweils 100 Personen im Wagen) nach Stargard Szczeciński transportiert. Nach einigen Tagen, die wir in einem von Ukrainer überwachten Lager verbrachten, wurden wir an die Arbeit geschickt - mein Vater ging in ein Energiebetrieb und ich zu einem Bauer.  [...]

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Bericht von Małgorzata Stępińska-Winckler

[...]  Endlich, nach drei Tagen Fahrt (wir fuhren u.a. über Dresden und Leipzig), wurden wir auf dem Bahnhof in Chemnitz herausgelassen. Dort befand sich ein Übergangslager. Zuerst wurden wir in dem sog. unreinen Teil in Baracken mit dreistöckigen Pritschen untergebracht. Nach ungefähr einer Woche wurden wir vollkommen nackt einer Haarkontrolle unterworfen, dann ging es unter eine Dusche (es lief entweder kaltes oder sehr heißes Wasser). Unsere Kleidung wurde in Desinfektionskammern gebracht. Das alles war sehr demütigend. Von dem Badehaus ging es auf die sog. "reine Lagerseite". Und auf dieser "reinen" Seite wimmelte es von Wanzen.  [...]

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Bericht von Zbigniew Zbigniewski

Ich gelangte an eine ziemlich kleine Männergruppe, die - wie sich später herausstellte - die Ergänzung eines in der Sokołowska Straße existierenden Zwangsarbeiterlagers bildeten. Das Lager befand sich in den nicht fertig gebauten Häusern hinter der św. Wojciech Kirche (...). In dem Lager befanden sich ca. 300 Männer. Am Morgen fand Appell statt, während dessen wir in Gruppen von 10 bis 30 [...]

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Bericht von Stanisław Korytowski

[...]  Unsere Kolonne wird in ein Lager neben einer Zuckerfabrik geführt. Genauso wie in Pruszków - Gedränge und Chaos. Brotscheiben werden in das Gedränge geworfen und für die Feldküche - um einen Kaffee oder eine Suppe zu bekommen - braucht man kräftige Schultern. So ist die Essenausgabe organisiert. Es wird dunkel. Alle in die Barracken! Wer heraus kommt, wird erschossen! So lautet der Befehl des Lagerkommandos. Es werden Warnschüsse abgegeben. In den Barracken gibt es keinen Platz. Die Menschen sitzen in der Hocke auf dem Betonboden.  [...]

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Bericht von Jadwiga Kołodziejska-Jedynak

[...]  Wir kamen in Wrocław an - eine schöne Stadt, das können alle bestätigen: sowohl die Deutschen, die dort früher wohnten, als auch die Polen. Und dort erlebte ich einen Schock, das weiß ich noch genau... Wir: schmutzige, erschöpfte, nicht gewaschene, hungrige Menschen wurden getrieben - wir wussten damals nicht, wohin. Erst später fand ich heraus, dass sie uns auf einen historischen Ort - Psie Pole (Hundesfeld) getrieben haben. Da gab es ein Übergangslager, was ich bis jetzt in meinen Dokumenten zu stehen habe. Und auf der Straße...  [...]

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Bericht von Włodzimierz Szurmak

[...]  Gleich danach wurden die Wagentüren verriegelt und wir wurden in eine unbekannte Richtung transportiert. Die ganze Nacht lang hörten wir Schüsse, und als der Zug anhielt, hörten wir Schritte auf dem Dach. Am Morgen hielt der Zug an, die Türen wurden geöffnet und ich sah, dass wir auf dem Bahnhof in einer Ortschaft namens Olsen waren (heutzutage Oleśnica bei Wrocław). Dort wurden wir aus dem Zug getrieben, die Männer wurden von den Frauen und Kindern getrennt. Die Frauen und Kinder blieben am Bahnhof, die Männer wurden in den Zug gedrängt und weggebracht - wie es sich später herausstellte, sie wurden nach Wrocław transportiert. Ich sollte mit meiner Mutter bleiben. Wir wurden in die Stadt, in eine Fabrik geführt. Dort konnten wir uns waschen und wir bekamen Essen. Am Abend wurden wir wieder in einen Zug gesetzt und nach Nomslau (heutzutage Namysłów) transportiert. Dort hat man uns in einen Kartoffelverarbeitungsbetrieb gebracht, dass sich in der Nähe der Gleise befand. Wir wurden in einem Schuppen untergebracht, in dem Strohmatten lagen, mit denen im Winter die Kartoffel zum Trocknen gedeckt wurden. In dieser Fabrik verbrachten wir: meine Mutter, ich und andere Frauen mit Kindern - insgesamt vielleicht 100 Menschen, ca. zwei Wochen. Einmal täglich bekamen wir zerkochte Karotten oder Kohlrüben mit Wasser zum Essen. Jeden Tag wurden wir auf einen Platz vor den Schuppen getrieben. Wir standen auf den beiden Straßenseiten und in der Mitte gingen die Bauern hin und her und wählten Menschen zur Arbeit. Das war wie auf einem Sklavenmarkt.  [...]

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Bericht von Halina Stępień

[...]  Alle, die angeworben wurden, fuhren nach Innsbruck. Wir kamen dort schon im Oktober an. In dem Dienstausweis Nr. 61 (Deutsche Reichsbahn) stand das Datum 13. Oktober 1944. Wir wurden auf dem Bahnhofgelände in einer großen Ziegelbaracke untergebracht. Dort gab es genau solche Etagepritschen wie in Dachau. Unser Gebäude befand sich in der Nähe der Kantine zwischen zwei Etagehäuser, in denen österreichische Eisenbahnerfamilien lebten. Aus allen Seiten waren wir von den Gleisen, Güterzugwagen, Personenzugwagen und Zisternen umgeben. Wir waren nicht mehr als 30 Menschen: Frauen, Männer, Jugendliche, Kinder.  [...]

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Bericht von Grażyna Dorota Duchniak

[...]  Und später, während dieses Transportes - ich bin nicht imstande zu sagen, wie lange das dauerte, für mich bestimmt sehr lange - setzten sie uns auf einem Bahnhof ab. Ich behielt im Gedächtnis, dass er Bikikheim hieß... Man führte uns in eine Baracke und ließ uns sich auszuziehen und dann führte man die Frauen mit den Kindern beider Geschlechter durch einen leeren Korridor bis zu einer Badeanstalt.  [...]

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Bericht von Jerzy Uldanowicz

[...]  Am 9. Oktober hielt der Zug am Morgengrauen in einer gewissen Entfernung von dem Durchgangslager Burgweide bei Wrocław (heute sind es Ortsteile Sołtysowice und Polanowice, die zum Stadtteil "Hundsfeld", d.h. Psie Pole in Wrocław gehören). Die amtliche Bezeichnung des Lagers hieß: "Durchgangslager des Gauarbeitsamts Niederschlesien Burgweide".  [...]

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Bericht von Barbara Rybeczko-Tarnowiecka

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Bericht von Witold Jerzy Niewiadomski

[...]  Nach drei Tagen wurden Güterwagen bereitgestellt. Die Selektion. "Topacz", ich und die zwei Schwester von "Placek" wurden nach Deutschland eingeteilt, "Placek" mit seiner Mutter sollten irgendwo in die Region von Kielce geschickt werden. Wir wurden in die Wagen gedrängt; jeweils sechzig, achtzig Menschen in einen Wagen, und wir starteten. Nur einmal durften wir auf irgendwelchem Bahnhof den Zug verlassen. Sie gaben uns eine dünne Suppe, man durfte auch Latrinen benutzen. Wir fuhren drei Tage in Richtung Westen. In der Nacht hielt der Zug an irgendeinem Bahnhof an. Die Sirenen heulten, in der Ferne donnerte es, plötzlich schossen Blitze durch den nächtlichen Himmel. Bombenangriff.  [...]

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Bericht von Stanisław Milewski

[...]  Ich wurde erneut von der Streife der Nazisoldaten in Grodzisk angehalten und am 29. September 1944 aus Pruszków in ein Lager in Piła (Scheidemühle) transportiert. Ich ging durch die Stadt als der Letzte in der Gruppe. Auf die Straße liefen die deutschen Mütter mit Kindern auf den Armen heraus - sie beschimpfen uns. Eine dieser Mütter, die zwei Kinder hatte, rief mir zu: "so jung und schon ein Verbrecher!" und sie spuckte mir direkt ins Gesicht. Dieses Erlebnis hat mich sehr getroffen; ich dachte über die Kraft des Hasses - ich glaube, mit solchem Hass konnte man nirgendwo anders als dort zu tun haben...  [...]

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Bericht von Danuta Napiórkowska-Jarzębowska

[...]  In diesem Lager waren Kriegsgefangene aus Frankreich (nur Männer) sowie Zivilisten aus Frankreich (ebenfalls nur Männer), Polen und der ehem. UdSSR - Männer, Frauen und Kinder verschiedenen Alters gefangen. Vor dem Kriege war hier die private "Zellulose- und Papierfabrik Ewald Schoeller & Co.". Diese Bezeichnung und angeblich das Produktionsprofil blieben unverändert - nur die Mitarbeiter waren neu. Die Fabrik arbeitete für die deutsche Kriegsmaschinerie. Ich war damals 13. Ich arbeitete über meine Kräfte in der Fabrik, in der Küche und anschließend ließ man mich einen "Kindergarten" für Kinder unter 9 Jahren führen. Ich "bekam einen Saal" in der Baracke, mit zwei Tischen, langen Bänken und jeweils 1 Scheibe Brot mit "Marmelade" und jeweils einem Becher Milch pro Kind - sie waren ca. 30 an der Zahl.  [...]

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Bericht von Eulalia Matusiak-Rudak

[...]  In Blankenburg wurden wir für einen dauerhaften Aufenthalt untergebracht. Das war ein internationales Lager. Dort waren Franzosen und Italiener. Wir wurden zur Arbeit nach Berlin getrieben, ich ging auch zur Arbeit, weil es ab dem 10. Lebensjahr eine Arbeitspflicht gab. In Berlin, ich weiß nicht mehr, in welcher Straße das war, wurde ich zum Bau einer Barrikade eingesetzt. Können Sie sich vorstellen, wie ich das erlebte? Ich, ein Mädchen - Teilnehmerin des Warschauer Aufstandes - sollte Barrikaden in Berlin bauen?! Der Bau verlief anders als wir das in Warschau gemacht hatten.  [...]

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Bericht von Aleksandra Diermajer-Sękowska

[...]  Ich wurde zur Zwangsarbeit in den Harz gebracht. Die erste Gefangenengruppe kam nach Hannover zur Enttrümmerung. Dort war es sehr schwer und gefährlich. Im Lager wußte man und sprach davon, daß die nächste Gefangenengruppe in den Harz in die Landwirtschaft kommen sollte, und das stimmte auch. Uns wurde gesagt, daß wir eine Gruppe von vierzig Mädchen bilden sollten. Die Zusammenstellung dieser Gruppe wurde uns selbst überlassen. Die Gruppe entstand aus einer ganzen Abteilung der Kompanie des Oberleutnants `Zareba` aus der Szpitalna-Straße, mit der wir in die Gefangenschaft gegangen waren.  [...]

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Bericht von Krzysztof Radlicz

[...]  Es kamen über zehn Deutsche, die Menschen in die Fabriken brauchten. Wir wurden von einem Zuckerfabrikbesitzer nach Volmirsted (in der Nähe von Hamburg) genommen. Wir stiegen wieder in die Viehwagen ein; in dem, mit dem wir fuhren, gab es 40 - 50 Menschen, hauptsächlich Frauen und einige Jungs, darunter ich und Cezary Różycki, der später Chemieprofessor an der Technischen Universität Warschau wurde. Nach zwei Tagen stellte sich aber in Volmirsted heraus, dass man uns dort nicht brauchte. Daher wurden wir ins Arbeitsamt nach Gisfen gefahren. Von dort aus nahm uns ein administrativer Mitarbeiter der Flugzeugfabrik in Stassfurt Leopoldshalle. Er hieß Bostek und sprach sehr gut Polnisch. Er war ein sehr sympathischer Mensch. Von dort aus fuhren wir schon mit einem normalen Personenzug.  [...]

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Bericht von Henryk Piotrowski

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Bericht von Mirosława Grabowska (Gelber-Olszowa)

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Bericht von Cecylia Krajewska

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Bericht von Teresa Różycka

Sklavenmarkt und Arbeitslager in Holzminden Freitag, 18. September. Wir stiegen - mit kranker Marysia und unseren Bündel - erst nach Mitternacht aus. Das war die Station Kreisenen. Wir wurden in irgendwelches Kino geführt, dort sollten wir schlafen. Am Morgen bekamen wir ersehnte Milch und Brot. Im Kreisenen wurden wir zum Markt geführt, und mussten uns in Gruppen hinsetzen. Wie Sklaven wählten [...]

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Bericht von Halina Olk-Wieczorek

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Bericht von Sylwester Rzaczykiewicz

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Bericht von Danuta (Pastuszyńska-Szpądrowska)

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Bericht von Blandyna Surmiak (Lewińska)

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Bericht von Janina Loth-Borkowska

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Copyright © Muzeum Warszawy :: 2007

   
  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert