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Bericht von wiktoria Dewitz


 

Bericht von Wiktoria Dewitz
MUSEUM DER PFADFINDERBEWEGUNG

Aus der Geschichte der Kinderdienstes
„Pogotowie Harcerek" [„Rettungsdienst der Pfadfinderinnen"]

1941-1945

DAS HEIM FÜR KLEINE KINDER „ANUSIA"

[...] Am 1. August fing der Aufstand an. Jegliche Verbindung zu Warschau wurde unterbrochen. Von diesem Zeitpunkt an sollten wir selbst handeln und entscheiden.

In diesem Moment informierte ich die Mitarbeiter über den geheimen Charakter der Einrichtung, die in der Tat eine der Stellen des Dienstes der Pfadfinderinnen war - sie konnten dann entscheiden zu gehen oder zu bleiben und sich der Situation und der Regeln des „Dienstes" anzupassen. Ich werde diese anspannte Rührung  immer in Erinnerung behalten, als die zehn Mitarbeiter - auch die, die körperliche Arbeit ausübten - sich nacheinander meldeten: „Ich bleibe im Dienst".

In diesem Arbeitszeitraum, der bis Dezember dauerte, gab es weder bestimmte Arbeitszeiten noch definierte Aufgaben. Wir arbeiteten in der Atmosphäre der freiwilligen Bereitschaft. Nur das Leben der Kinder lief seinen üblichen Weg. Die einzige Änderung, die wir als „Handlungsübung" einführten war, dass wir in dem Keller einen Luftschutzraum eingerichteten, in den wir die Kinder währen der nächtlichen Luftangriffen der Gegend evakuierten. Diese Luftangriffe gab es immer öfter; und obwohl wir mit den Kindern zusammen „unsere Flugzeuge" mit Freude begrüßten, die Gefahr, in der Nähe der Frontlinie zu bleiben, immer größer wurde. Wir erkundigten uns und bekamen Unterkunft in dem ehemaligen Erholungsheim von BGK [Bank der Nationalwirtschaft] in Zalesie Górne, das teilweise durch einen Ferienlager für Jungs eines der Erziehungseinrichtungen aus Warschau verlegt war. Laut des gemeinsam entworfenen Evakuierungsplans zogen wir um. In „Anusia" blieben nur einige Kinder mit ihren Müttern, deren ältere Söhne und Töchter in dem abgeschnittenen Warschau hatten. Dort wurde auch ein Teil der Lebensmittelvorräte gelassen. Der Rest, Bettwäsche, persönliche Sachen und auch die Kinder selbst fuhren mit Pferdewagen, die aus dem Nachbardorf genommen wurden. Danach erfuhren wir, dass wir diese großzügige Hilfebereitschaft, die für unseren Umzug entscheidend war, einer Abteilung von Bauerlnbataillonen zu verdanken hatten, die in dem Dorf war.

Die für „Anusia" vorgesehenen Räume des BGK-Gebäudes entsprachen jedoch nicht unseren Bedürfnissen. Es gab auch Konflikte mit der Betreuung dieses Ferienlagers für Jungen, da wir uns zum Ziel setzten, gemeinsam zu wirtschaften und auf die Bedürfnisse der kleinsten Kinder einzugehen.

Mitte August bekamen wir also von der Ortskommandantur aus Piaseczno eine Genehmigung, die leerstehende Schulsiedlung eines der Warschauer Gymnasien in direkter Nachbarschaft des BGK-Geländes zu beziehen. Nach erneutem Umzug war „Anusia" wieder zu Hause, was die Wiederaufnahme der normalen Erziehungsarbeit ermöglichte. Es war nicht einfach, da wir tagsüber Bombenexplosionen über Warschau hörten, wo jeder seine Angehörigen hatte, und in der Nacht sahen wir den Feuerschein am Himmel und die Leuchtraketen, die am Fallschirmen herunterschwebend die Stadt beleuchteten.

Aus dieser Zeit kann ich mich insbesondere an ein Treffen der Kinder mit den Partisanen im Wald erinnern, auch an systematische Lieferungen von Lebensmitteln für eine jüdische Familie, die sich in einem Erdloch versteckte, schließlich an eine nächtliche Reise mit dem Fahrrad, durch den Wald, nach Konstancin, um das Antikörperserum gegen Diphtherie zu holen. Unsere Dokumente wurden während dieser Fahrt zuerst von einer Patrouille der „Waldleute" und dann von der deutschen Wache kontrolliert. Morgens, nach der Rückkehr, bekamen die Kinder die notwendigen Spritzen.

Aus Warschau kamen immer schlechtere Nachrichten, der Aufstand stand kurz vor der Niederlage, die Einwohner versuchten aus der in Brand gesetzten Stadt und aus den Transporten nach Pruszków zu fliehen. Zu uns wurden Kinder gebracht, die aufgrund der Situation ihre Familien verloren hatten und umherirrten. Wir nahmen die Kinder auch von den Familien aus der allgemeinen Evakuierungsstelle, wo alle unter Hunger und Läusen litten. Die Zahl der Pflegekinder von „Anusia" stieg auf diese Weise auf 113 an. In einem der Flure in unserem Gebäude organisierten wir auch eine Durchgangsstelle für Familien mit Kleinkindern. Die Kinder bekamen warme Suppe, und den Babys wurden Vorrate von Trockenmilch auf den Weg gegeben. Manchmal mussten wir den jüngsten Flüchtlingen auch warme Kleidung besorgen. All diese Ausgaben wurden systematisch aufgrund von erhaltenen Quittungen verbucht. Aus einer Schule in Powsin brachten wir ungefähr 2 Tonen Lebensmittel, die durch ein evakuiertes Ferienlager gelassen worden waren; die Lebensmittel wurden teilweise von Konstancin ergänzt, wo die Kinderzahl auch schon 20 erreichte.

Im September wurden die ältesten Kinder in Klassen aufgeteilt und sie fingen „ein Schuljahr", dessen Leiterin I. Strzemecka war, die auf der Flucht aus Warschau sich bei uns aufhielt.

Nach der Niederlage des Aufstands konnten zu uns einige Mütter aus Pruszków kommen. Von ihnen erfuhren wir, dass der RGO [Zentraler Hilferat] und die Betriebe nach Krakau evakuiert worden waren. Inzwischen wurden in „Anusia" die Vorräte immer knapper; uns drohte einfach der Hunger.

Und noch einmal fanden wir die Kraftquelle in der Dynamik des Mitarbeiterteams. Die Köchinnen brachten Milch - sie trugen sie unter Lebensgefahr durch beschossene Wälder aus den nahe liegenden Dörfern. Die Betreuerinnen gingen mit Rücksäcken in die in der Gegend liegende Höfe. Ich kann mich heutzutage an keine Namen mehr erinnern, aber mit ganzen Verantwortung kann ich dafür sagen, dass die Bauern aus den Nachbardörfer gerne ständige Rationen von Milch und Kartoffeln versprachen; mit den Höfen war es hingegen unterschiedlich. Manchmal kam unerwartet eine Betreuerin mit dem ganzen Wagen von Weißkohl und Karotten angefahren, manchmal aber wurde uns verweigert - als Grund galt dann die Kontingentzustellung. Der hiesige Priester in Zalesie, der sich auf eigene Faust in Wohltätigkeitsarbeit „für Fromme" engagierte, spendete uns nur den aussortierten Rest verfaulter Kartoffeln, was Empörung und heftige Diskussion unter der gläubigen Mehrheit unseres Personals verursachte. 

Besonders nennenswert ist die öffentliche Spendeaktion, die wir unter Zustimmung des Ortskommandanten in Piaseczno (österreichischer Abstammung) und aufgrund seines „mit Reichsadler" verfassten Schreibens in Piaseczno organisierten. Zusammen mit den Kindern erstellten wir propagandistische „Flugblätter" mit dem Spruch „Wenn die Ähren brennen, retten wir den Korn für die Saat", sie wurden in Geschäften und Privatwohnungen verteilt. Am zuvor benannten Tag fuhr ein Wagen mit einem ausgeliehenen Esel, begleitet von älteren Kindern mit Armbinden des Roten Kreuzes durch die ganze Stadt herum. Viele begrüßten uns mit Tränen in den Augen: erneut war unser Speicher für eine gewisse Zeit voll, es kamen warme Kleider hinzu, es waren sogar Spielzeuge dabei.

Aus der Richtung Warka und Góra Kalwaria war dafür das Kanonenfeuer immer lauter. Die „Waldleute", denen wir begegneten, als wir Milch holen gingen, warnten uns vor der vorrückenden Front. Wir schickten gleichzeitig nach Krakau unsere Krankenschwester M. Mataczówna, die nach ihrer Rückkehr berichtete, die evakuierten Einrichtungen seien in der dortigen Region in guter Lage und man könnte eine Unterkunft für „Anusia" finden.

Vor dem Hintergrund des unermesslichen Kinderleides möchte ich der Gerechtigkeit Genüge tun und auf die humane Einstellung des bereits genannten Leiters der Ortskommandantur in Piaseczno hinweisen. Dank seiner Hilfe bekamen wir einen aus 4 Waggons bestehenden, mit Markierungen des Roten Kreuzes ausgeschilderten Sonderzug zugewiesen sowie eine Genehmigung das gesamte Vermögen der Einrichtung mitzunehmen. Wir verluden auf die Waggons alles, einschließlich der aufbaubaren Betten und Schränke, dabei half uns zugewiesene deutsche Sanitätspatrouille. Die Verladung erfolgte in der Nacht auf einem Abstellgleis. Es war ein dunkles Morgengrauen im Dezember, als 120 Kinder, sorglos und erfreut über ein neues Abenteuer mit dem „Schlafwagen" Zalesie verließen. Und uns gefror das Blut in den Adern, als wir uns die Frage stellten, ob wir trotz der Bombenangriffe auf Gleise und Transporte unser Ziel erreichen. Ein Tag mit Unterricht und Spiel im Waggon. Glücklicher Ausgang eines Bombenangriffs. Und dann begrüßen uns Pfadfinderinnen und Betreuer in Krakau.

Kościelisko bei Zakopane - eine neue Etappe, erneut passen wir die bereitgestellte Villa an die Bedürfnisse der Einrichtung an, Kontaktaufnahme mit den dort ansässigen Gebirgsmenschen und mit dem Priester, der das von uns bezogene Gebäude verwaltet. Dank dieser Kontaktaufnahme ist der Christbaum in „Anusia" im letzten Jahr des Krieges reicher denn je. In den Lagerräumen haben wir über Dutzend Tonnen Vorräte aus Krakau, die Gebirgsmenschen brachten Schuhe und Pelzmäntelchen für die Kleinsten, wir haben auch ein paar Schiere und Schlitten bestellt. Die von den Kindern aufgestellte Weihnachtskrippe mit einem diskret versteckten weißen Adler auf dem Tannenbaum war ein Ausdruck der Hoffnung, dass es „nicht mehr lange dauert".

Die Zeiten wurden immer merkwürdiger. Tagsüber wurde das Dorf von deutschen Einheiten patrolliert und man konnte lautes Singen aus dem ehemaligen Sanatorium hören, in dem sich damals ein Krankenhaus befand. In der Nacht hingegen gingen die mit den Mützen mit schwarzem Kreuz auf dem roten Grund heraus. Ein bestimmtes Zeichen der damaligen Geschichte sind zwei Ereignisse aus dieser Zeit. An einem Morgen kam zu uns verzweifelte Leiterin einer ähnlichen Einrichtung für Jungen, die sich auch in Kościelisko befand, angerannt und teilte uns mit, dass in der Nacht eine Einheit sowjetischen Partisanen das ganze Lebensmittellager beschlaggenommen und wegtransportiert hatte. Unsere Vorräte mussten jetzt zusätzlich für 50 Jungen ausreichen. Während der Gespräche mit der oben genannten Leiterin, dass während des Partisanenbesuchs ein Streitgespräch stattgefunden hatte, und dass die Kursleiterin, die gleichzeitig Leiterin der Einrichtung war, es versucht hatte, dieses Lebensmittellager geheim zu halten.

Ich musste also meine Einstellung den sowjetischen Soldaten gegenüber, die doch im Kampf in unserem Land unter Hunger und Kälte litten mit der Verantwortung für die in meiner Obhut stehenden Kinder unter einen Hut bringen. Mit Hilfe eines vertrauten Bergmann, der Zimmermann war, versteckten wir die Hälfte unserer Vorräte in den Wandgewölben, die in dem hiesigen Baustil verwendet wurden; um nicht zu vergessen, verfertigten wir auch einen entsprechenden Situationsplan. Der Rest der Lebensmittel blieb in dem Lager.

Wir warteten gespannt zwei Nächte lang. In der dritten Nacht hörten wir gegen 3 Uhr am Morgen lautes Rütteln an die Tür. Eine zehnköpfige Partisaneneinheit mit einem Befehlshaber fragte, wie der andere, ob und wie viel Lebensmittel wir hatten. Unsere Taktik war gut durchdacht: wir brachten die Einheit so zum Lager, dass sie einen Umweg durch die Kinderschlafzimmer machten. Unterwegs erzählten wir über unsere Pflegekinder. Der eine oder der andere hielt an einem Bett an und sagte: „U mienia takoj że malczyk doma" [„Ich habe auch solchen Jungen zu Hause"], „U mienia diewoczki dwie" [„Ich habe zwei Mädchen."] Wir hingegen fragten, wann wir mit dem Kriegsende rechnen können und ob es wir es schaffen werden, die Kinder zu retten. Als wir so im Lager ankamen, tauschten wir sozusagen die Rollen um. Wir boten ihnen einen Sack Zucker oder ein Fass Trockenmilch an und der Befehlshaber weigerte sich: „Eto dla dietiej" [„Das ist für die Kinder"]. Im Endeffekt wurden 50 Laibe Brot, 4 Säcke Mehl und Graupen, 1 Dose Öl beschlagnahmt. Als ein Soldat heimlich eine Dose Kondensmilch mitnahm, ließ ihm der Befehlshaber diese zurückgeben, indem er ihm mit der Waffe drohte. Wir bekamen auch eine schriftliche Bescheinigung, dass die Beschlagnahme in der Einrichtung durchgeführt wurde und keine andere Einheit sie wiederholen sollte.

Seit dieser unvergesslicher Nacht klopften in „Stasiówka" öfters 2-3 Gäste in der Nacht, um sich in der Küche zu wärmen, warmen Grießbrei zu essen, den wir immer für solche Gelegenheiten bereit hielten, um ein Medikament aus unserem Verbandkasten zu bekommen. Am häufigsten kam ein sehr großer Mann, den wir „der Ofen" nannten. Er ging immer an das Zimmer vorbei, in dem unser jüngster „Wojtuś" schlief. „U mienia takoj malczyk..." [„Ich habe solchen kleinen Jungen..."] „Der Ofen" - so informierten uns seine Kollegen - kam während einer der Partisanenaktionen um.

„Anusia" verdankte der Partisanen Vergrößerung ihrer Besitztümer. Unsere „Stasiówka" grenzte an eine wunderschöne verlassene Villa eines Krakauer reichen Seifenherstellers Śmiechowski, der als Volksdeutsch nach Westen geflohen war. Wir wollten die Lebensqualität unserer Kinder verbessern, indem wir die älteren und die Schule nach „Śmiechówka" bringen würden. Der vertraute Wächter von Śmiechowski lehnte eindeutig unser Angebot ab. In der nächsten Nacht also baten wir die Partisanen, ihm einen Besuch zu erstatten. Am nächsten Morgen ist er selbst zu uns angerannt gekommen mit der Bitte, das Haus zu schützen. Wir sollten dem Haus Schutz gewähren, indem wir dorthin die Kinder brachten.

Die Kinder von „Anusia" begrüßten also den Frühling in dem neuen Haus. Die Jungs nannten sich damals schon „die Adler", die Mädchen waren „Gämsen"  und die kleinen Kinder waren „die Murmeltiere".

Die Tage wurden immer heißer vom Warten. Die Deutschen packten den Krankenhausbesitz, es zogen Transporte in die Slowakei. Der vom Weiten kommende Knall der Geschütze setzte die Kinder und Erwachsene in Aufregung. Es war ein Frühlingstag, als uns aus Zakopane die Nachricht erreichte: „Die Deutschen sind in der Nacht geflohen, Zakopane ist von Partisanen und sowjetischem Militär besetzt worden. Krakau ist unversehrt". Wir riefen die Kinder auf den Platz vor dem Gebäude, die Frauen nähten eilig eine weiß-rote Fahne aus dem Kopfkissenbezug. Die Kleinen versammelten sich in ihren Sonntagskleidern im Kreis. Es endete das Kindermärchen von dem weißen, im Käfig eingesperrten Adler und von den Soldaten, die gegen den „schwarzen Raben" kämpften. „Die Deutschen sind weg, Polen ist frei", gleich kehren zu uns die Muttis und Vatis zurück. „Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben" - diesmal singen die Kinder aus voller Brust. Und wir weinen alle vor Freude; beunruhigt wegen den Geschehnissen in Warschau, vor plötzlicher Ohnmacht angesichts dessen, was nachzuholen ist.

Alle paar Tage kam zu dem einen oder anderen Kind jemand von den Angehörigen, der Rest wartete gespannt. Wir sagten nichts denjenigen, von denen bereits feststand, dass sie Waisenkinder geworden waren! „Anusia" sollte doch ihr Zuhause auch weiterhin bleiben.

Im April verließ ich „Anusia", um dem Aufruf der Genossen aus Warschau zu folgen und die Arbeit in der Pfadfinderbewegung anzufangen. Vorort blieb als Leiterin die 22-jährige Pfadfinderin Wanda Szatyńska, die aus Warschau angekommen war, um in der Arbeit mit Kindern das Ziel ihres Lebens zu finden, nachdem sie in dem Aufstand ihren Ehemann verloren hatte.

Die Kinder gingen mit mir weit weg von dem Haus und winkten lange zum Abschied. In „Anusia" blieb für eine Zeitlang meine eigene sechsjährige Ewka. Einen neuen Dienstabschnitt in der Kommandantur von ZHP [Verband der Polnischen Pfadfinder] in der Volksrepublik Polen fing ich an, indem ich mich bei der Kommandantin der Dienststelle in Krakau meldete und ihre Glückwünsche auf den Weg bekam. [...]

 

 

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