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Bericht von Jerzy Kasprzak


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In Pruszków sammelten wir uns alle, die ganze Mannschaft. In der Werkstatthalle waren wir zusammen. Zusammen verbrachten wir so eine Nacht. Am nächsten Tag gab es eine Selektion. Die Deutschen wählten gezielt aus: ins Konzentrationslager, zur Zwangsarbeit, irgendwo zu Bauern; alte Menschen und Mütter mit kleinen Kinder wurden in separate Gruppen geschickt. Wir standen so in Erwartung auf unsere Zuteilung. All die Jungs wurden auf eine Stelle geschickt. Ich ging als letzter, wir mussten Ausweise zeigen, egal welche wir hatten. Ich wurde als einziger dorthin geschickt, wo Frauen und kleine Kinder standen... Vor mir stand „Kruk", mein bester Freund, mit dem zusammen ich Briefkasten geleert hatte und im Bezirk gegangen war. Innerhalb von einigen Tagen des Aufstandes freundeten wir uns sehr stark an. „Kruk", der zu Ślesicki eingeteilt worden war, rief zu einem Deutschen: „Herr, hier ist mein Bruder" - das ich also sein Bruder wäre und das er zusammen mit mir gehen wollte. Der Deutsche verpasste ihm einen Tritt. Die Jungs wurden nach Strzelin bei Wrocław [Breslau] transportiert und sie arbeiteten in einem Steinbruch.

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