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Das Projekt "Vertriebene aus Warschau - die Kinderschicksale" ist den historischen Forschungen gewidmet, deren Ziel darin besteht, das Wissen über das Thema Bevölkerungsdeportationen zu vertiefen, die in Warschau in dem Zeitraum zwischen August und Oktober 1944 stattfanden. In dem Zweiten Weltkrieg hat keine andere europäische Stadt solchen Schaden wie Warschau erlitten. Genauso wie die Stadt litt ihre Bevölkerung. Nach der heldenmütigen Hauptstadtverteidigung im September 1939 wurden von den deutschen Besatzer gegen die Einwohner rücksichtslose blutige Repressalien ergriffen, die die ganze Besatzungszeit lang dauerten.
       Am 1. August fingen die schlecht bewaffneten Abteilungen der Untergrundbewegung Armia Krajowa (die Heimatarmee) den Kampf mit den in Warschau stationierten deutschen Truppen an. Warschau zählte damals eine Million Einwohnern, die Armia Krajowa verfügte über 25 Tausend Soldaten. Der Warschauer Aufstand brach aus. Er war eine der größten Schlachte des Zweiten Weltkriegs. Der zwei Monate lang dauernde Kampf der alleine gelassenen Hauptstadt gegen die Militärmacht des III Reiches, angesichts der Gleichgültigkeit der damals am Stadttor stehenden Roten Armee und der spärlichen Hilfe der westlichen Alliierten, wurde zu einem einmaligen Ereignis nicht nur in der polnischen Geschichte, sondern auch in der Geschichte Europas.
       Die Deutschen mobilisierten spezielle Kräfte,  um den Aufstand niederzuschlagen. Laut Befehl von Adolf Hitler und dem SS und Polizeibefehlshaber Heinrich Himmler, "sollte jeder Stadteinwohner umgebracht werden". Die Deutschen begangen so grausame Taten, die man noch nie gesehen hatte.
       Die am Leben gebliebenen Menschen wurden aus ihren Häusern in den der Reihe nach von den Deutschen eingenommenen Stadtteilen vertrieben. Sie wurden in ein Übergangslager nach Pruszków bei Warschau geführt.
       Die Menschenverluste in Warschau werden auf ca. 200 000 Getötete (darunter 70 000 Ermordete) und ca. 700 000 Vertriebene geschätzt. Nach der Kapitulation des Warschauer Aufstands am 2. Oktober 1944 wurden die Hauptstadteinwohner, die sich bis zum letzten Kampf im Stadtzentrum aufhielten, aus der Stadt vertrieben und zum unsteten Leben gezwungen.
       In dem Zeitraum zwischen dem 6. August und 10. Oktober 1944 wurden im Lager in Pruszków insgesamt 550 000 Menschen aus Warschau und 100 000 aus der Umgebung Warschaus gefangengehalten. Von dort aus wurden 150 000 Menschen zur Zwangsarbeit nach Deutschland und 50 000 in die Konzentrationslager transportiert. Die Verletzten oder nicht Arbeitfähigen wurden in verschiedene Ortschaften in dem General Gouvernement transportiert.
     Das Forschungsprojekt umfasst die Relationen von den damals aus Warschau vertriebenen Kindern im Alter bis 15 Jahren. Fast alle  zusammengestellten Berichte werden jetzt zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Wir lassen jetzt die jüngsten Zeugen dieser tragischen Tage berichten...

Vertrieben aus Warschau 1944. Kindersschicksale.

Die Ausstellung in dem Historischen Museum der Stadt Warschau. Die Anfang - 10 September 2007
Das Projekt wird für den Plan "Europa für Bürger" mithilfe der Mittel der Europäischen Union durchgeführt.

Das Ehrenpatronat der Ausstellung:

Herr Professor Władysław Bartoszewski
Euer Exzellenz Erzbischof von Warschau Kazimierz Nycz
Der Minister für Kultur und Nationalerbe Herr Kazimierz Michał Ujazdowski
Präsident der Stadt Warschau Frau Hanna Gronkiewicz-Waltz

                                                      *****

Ausstellungskurator - Izabella Maliszewska

In Zusammenarbeit mit
 - Agnieszka Iwaszkiewicz, Julian Borkowski, Małgorzata Berezowska (MHW); Marta Jaszczyńska, Beata Wieczorek (APW); prof. Karl Liedke (Stiftung - ng)

Die Sprachberichte
- Stanisław Maliszewski (MHW)

Das grafische Projekt der Ausstellung und das grafische Projekt
- Marek i Maciej Mikulscy

Die Übersetzungen ins Englische
- Anna Kubin oraz Stanisław Tekieli, Philip Stoeckle, Jacek Wróbel, Kaznowski&Assotiation 

Die Übersetzungen ins Deutsche
 -  Maria Jarmoszuk oraz Małgorzata Wilk, Magdalena Stanisławska, Leszek Król, Agnieszka Brzozowska

Das Archivmaterial aus der Sammlung
-  Muzeum Historyczne m.st. Warszawy

Staatsarchiv der Stadt Warschau, Abteilung in Grodzisk Mazowiecki, Abteilung in Łowicz, Abteilung in Otwock
Archiv der Neuen Akte
Das Digitale Staatsarchiv
Staatsarchiv in Częstochowa (Tschenstochau)
Staatsarchiv in Kielce
Staatsarchiv in Kraków (Krakau)
Staatsarchiv in Piotrków Trybunalski
Staatsarchiv in Poznań (Posen)
Staatsarchiv in Radom
Archiv vom Verband der Pfadfinderwiderstandsbewegung ("Szare Szeregi")
Archiv des polnischen Roten Kreuzes, Information- und  Suchbüro
Das Zentrale Kriegsgefangenenmuseum in Łambinowice-Opole
Das Pfadfindermuseum
Das Historische Museum der Stadt Warschau
private Sammlungen

In der Ausstelung wurden die Zeichnungen der Schüler aus der Jan Bytnar "Rudy" Grundschule Nr. 336 verwendet.

                                                *****

Offene Paneldiskussion unter dem Titel: 
Vertriebene aus Warschau 1944 - Kinderschicksale
Das Historische Museum der Stadt Warschau
Altstadtmarkt 42

12. September 2007,  11:00 Uhr

Programm von der Paneldiskussion

11.00         -       Gästebegrüßung: Prof. Andrzej Garlicki
11:20         -       Eröffnung der Paneldiskussion
11:40         -      "Über das Projekt Vertriebene aus Warschau 1944
                         
Kinderschicksale": Kustos Izabella Maliszewska
                          (Das Historische Museum der Stadt Warschau)
12:00         -       "Polen im KZ Bergen-Belsen": Prof. Karl Liedke
                          (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten)
12:20         -       "Kind und Warschauer Aufstand (Teilnehmer und
                          Beobachter)": Małgorzata Sikorska
                          (Das Staatsarchiv der Hauptstadt  Warschau)
12:40 - 13:20 -    Tee- und Kaffeepause
13:20         -       "Kriegstrauma bei den Kindern": Prof. Maja Lis-Turlejska
                          (Psychologie-Fakultät der Warschauer Universtät)
13:40         -       "Waisenhaus Nasz Dom (Unser Haus) im Warschauer Aufstand
                          und nach seiner Beendigung": Dr. Grzegorz Jasiński
                          (Militärbüro der historischen Forschungen)                     
14:00         -       "Schicksale der warschauer Kinder nach dem Aufstand
                          im Blick der Archivmaterialien aus Łowicz":  Marek Wojtylak
                         (Das Staatsarchiv der Hauptstadt Warschau, Abteilung in Łowicz)14:20         -       Diskussion (Moderation: Prof. Andrzej Garlicki)

                                                     *****

Die Ausstellung Vertriebene aus Warschau 1944. Kinderschicksale, die im Rahmen des Projektes BANWAR 1944 realisiert und im Historischen Museum der Stadt Warschau vom September 2007 bis Ende Januar 2008 gezeigt wurde, wird im Memorial Museum in Bergen-Belsen (Deutschland) im Zeitraum vom Juli bis Oktober 2008 präsentiert.
Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet im Museum, am 26. Juli.

Die Austellung „Vertrieben aus Warschau. Kindersichcksale" wurde in Rahmen des Projektes BANWAR 1944 im historischem Museum der Stadt Warschau vom 12. September bis  Ende Februar 2008 gezeigt.

Im Sommer 2008 ging sie nach Deutschland, wo sie im Memorial Museum in Bergen-Belsen, vom 26. Juli bis Oktpber 2008 zu sehen war. Die Austellung weckte grosse Interesse sowohl bei den Besuchern als auch bei den Journalisten. In lokalen Zeitungen erschienen ein paar Artikel ueber sie.  

Das naechste Ort, wo man die Austellung vom 23. Februar bis 23. Maerz zeigte, war Jugendpalast In Kattowitz. 

Am 16. April 2009 wurde die Austellung „Vertriebene aus Warschau 1944" feierlich in der Abteilung Opole des Zentrales Kriegsgefangenenmusem in Łambinowice eroeffnet. Sie wurde dort bis zum 28. Jini 2009 gezeigt.                                                                                             

Bis zur Ende des Oktobers 2009 wurde die Ausstellung im Museum - Gedenkstätte in Neuengamme bei Hamburg präsentiert. Die feierliche Eröffnung fand am 28 August 2009 statt.

                                                       ****

Bis zur 19 December 2010 wurde die Ausstellung im Museum - Gedenkstätte in Sachsenhausen präsentiert. Die feierliche Eröffnung fand am 30 September 2010 statt.

Um die Bilder zu sehen, öffnen Sie das Lesezeichen „Ausstellung" in der rechten Menüspalte.

 

 

 

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  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert