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Berichte


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Bericht von Wiktoria Adamus

[...]  Während des Warschauer Aufstandes war ich sieben Jahre alt. Eines Tages hörte ich kräftiges Pochen an das Tor. Der Hausmeister machte auf. Das waren deutsche Soldaten. Sie versicherten uns, den Luftschutzkeller nicht mit Benzin begossen zu haben und versuchten uns hineinzutreiben. Da aber niemand in den Keller wollte, brachten sie uns in die Nähe der Visitinnenkirche in der Krakauer Vorstadt (Stra?e in Warschau). Da stand schon eine Menschenmasse. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie viele Menschen es dort gab, ich wei? nur, dass die ganze Krakauer Vorstadt von der Visitinnenkirche bis zur Heiligen-Kreuz-Kirche voll war.  [...]

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Bericht von Paweł Ambrożewicz

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Bericht von Włodzimierz Antosiewicz

[...]  In der Wolska Straße wurde ich von den Deutschen aus der Kolonne ausgewählt und auf das Gelände der Kirche św. Wojciech (des Heiligen Adalbert) mitgenommen. Am Abend wurde ich von einem SS-Mann in ein einstöckiges Gebäude neben dem Kirchenzaun mitgenommen.  [...]

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Bericht von Maria Jolanta Auleytner

[...]  Ich wollte sofort nach Hause gehen, aber Mutter von Hania hielt mich auf und sagte, daß das zu gefährlich ist. Es stellte sich heraus, daß das Rathaus in dieser Zeit eine Bastei der Aufständischen war und es ringsherum die Deutschen gab und die Schiesserei schon begann. Und so blieb ich, gemeinsam mit der Familie Dawidowicz, in der Altstadt, fast bis zum Ende der Kämpfen. Kurz vor der Altstadtkapitulation traff ich Bekannten meiner Eltern, Familie Sołłowij, mit der ich die Altstadt nach der Kapitulation verließ. (Später, als ich schon in Krakau war, traff ich Herrn Dawidowicz auf der Straße und erfuhr, daß sie alle überlebten und sich in Milanówek aufhielten).  [...]

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Bericht von Zbigniew Badowski

  Der Aufstand 1944 und der ExodusSchon seit einigen Nächten konnte man im Juli 1944 in Warschau einen von weitem kommenden Widerhall der Kanonade hören. Die Menschen auf dem Hof sagten: „Da kommen die Russen...", aber für mich: einen Jungen, der gerade in die sechste Klasse gehen sollte, hieß es nur, dass ich dieses Jahr in die Ferien nicht fahren würde. Und es war ein sonniger und wunderschöner [...]

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Bericht von Helena Balcer

Undatiert, zwischen dem 8. und 13. August.
Aus Warschau gingen wir am Montag, d.h. am 7. August 1944 heraus. Ab diesem Moment fing unsere Tragödie an. Wir gingen durch das Meer der Flammen und Leichenmengen: getötet und verbrannt. Nachdem wir aus den Kellern herausgegangen waren, wurden wir von Männern getrennt. Zum letzten Mal sah ich Lionejek [den Ehemann] am 7. August um 10 Uhr am Morgen. [...]

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Bericht von Henryk Ban

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Bericht von Marian Grzegorz Bergander

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Leonard Buras Bericht uber Franciszek Kudławiec

[...]  Nach der Niederlage des Warschauer Aufstandes nutzte man seine Kutte aus. Er bekam ein Schreiben (auf deutsch und auf polnisch verfasst) vom Haupthilfsrat (RGO), und wurde mit der Aufgabe betraut, eine große Gruppe von über 100 Kinder aus Warschau auszuführen. Es waren vor allem Waisen, Kinder, die ihre Eltern aus den Augen verloren haben, darunter auch zwei jüdische Kinder. Pfadfinder Kudławiec führte all diese Kinder etappenweise aus Warschau aus. Sie kamen nach Tschenstochau, wo er dauerhafte Hilfe und Unterkunft für diese Kinder erhielt, (es waren ausschließlich Jungen). Gleichzeitig begann er nach den Familien und Verwandten der Kinder zu suchen. Bis Mai 1945 fanden über 70 Kinder ihre Familien oder Verwandten wieder.  [...]

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Bericht von Leokadia Ciekanowska

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Bericht von Jerzy Czajkowski

[...]  Am 2.10.1944 verließen wir Warschau über die Straßen Krucza, Piusa, Śniadeckich an der Technischen Hochschule, Filtrowa bis zum Narutowicza-Platz. Hier machten wir die erste Rast. Wir schleppten nicht viel Gepäck mit, weil fast alles unter den Trümmern geblieben war.  [...]

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Bericht von Aniela Czarnecka

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Bericht von Elżbieta Dankowska-Walas

[...]  Ich kann mich noch an den Moment der Vertreibung nach der Niederlage von Starówka (die Altstadt von Warschau) erinnern; ich weiß noch, dass was los war, es war Chaos - die deutschen fingen an, uns aus diesem Schutzkeller zu vertreiben. Es gab keine Männer dort, nur Frauen und Kinder. Ich weiß noch, dass ich Sandalen und Socken anhatte, und als sie anfingen, uns wegzutreiben, ist eine Sandale verloren gegangen und ich ging in einem Schuh und in einer Socke. Und meine Mutter hatte einen Pelz an. Ich wunderte mich sehr - das war doch August, warm, es war Sommer - warum hatte also meine Mutter diesen Pelz angezogen; anscheinend wollte sie ihn retten. Das war ein schwarzer Persianer, sie hatte diesen Pelz noch lange nach dem Aufstand. Und sie hatte noch Absatzschuhe aus Schlangenhaut an - und sie ging in diesen Absatzschuhen und in diesem Persianer...  [...]

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Bericht von Bohdan Stanisław Dąbrowski

[...]  In unserer Wohnung wohnten vor dem Ausbruch des Aufstandes: meine Großmutter Amelia Dąbrowska, ungefähr 80 Jahre alt, ich, meine Schwester Małgorzata, meine Mutter Jadwiga, die Schwestern meines Vaters Maria und Zofia, das Kindermädchen Zofia Orłowska im Alter von ca. 60 Jahren und ein Waisenmädchen, das von Zofia Dąbrowska aufgezogen wurde. Antonina Osińska, 11 Jahre alt, war Tochter von Jadwiga Dąbrowska, der Schwester meines Vaters. Jadwiga Osińska, geb. Dąbrowska war während der Geburt gestorben, und ihr Ehemann Leon starb ein Jahr danach. Es wohnte dort noch ein Untermieter Józef Maks, der ein polnischer Offizier war und bei uns Versteck fand. In einem Haus in der Nähe wohnte seine Frau, deren Vornamen ich nicht mehr weiß, mit zwei Töchtern Hanna und Zofia und mit seiner Schwester, an deren Name ich mich auch nicht mehr erinnern kann. Nach dem Ausbruch des Aufstandes zogen all die oben genannten Familienmitglieder von Maks in unsere Wohnung um. Ich möchte betonen, dass die Wohnung relativ groß war, sie bestand aus drei Zimmern, Maks wohnte in einem separaten Zimmer. Wir blieben in der Wohnung nur ein paar Tage lang, danach - aus Angst vor den Kriegshandlungen, versteckten wir uns in einem Keller desselben Hauses.  [...]

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Bericht von Jolanta Małgorzata Dąbrowska (Markiewicz)

[...]  Am 10. August 1944 kamen die Deutschen. Sie schrien „raus" und vertrieben uns aus den Kellern in die Sękociństa Straße und dann auf eine Chaussee, die in die Richtung „Zieleniak" führte. Gleichzeitig setzten sie unser Haus in Flammen, indem sie Zündgranaten in den Keller warfen oder es auf eine andere Weise in Brand setzten.  [...]

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Bericht von wiktoria Dewitz

  Bericht von Wiktoria Dewitz
MUSEUM DER PFADFINDERBEWEGUNGAus der Geschichte der Kinderdienstes
„Pogotowie Harcerek" [„Rettungsdienst der Pfadfinderinnen"] 1941-1945DAS HEIM FÜR KLEINE KINDER „ANUSIA"[...] Am 1. August fing der Aufstand an. Jegliche Verbindung zu Warschau wurde unterbrochen. Von diesem Zeitpunkt an sollten wir selbst handeln und entscheiden.In diesem [...]

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Bericht von Julia Marcela Dyakowska

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Bericht von Jacek Fedorowicz

[...]  Ein großer Platz, die Mengen von den vertriebenen Einwohnern Warschaus: die Menschen wurden geteilt, es wurde über ihr weiteres Schicksal entschieden. Die Deutschen wählten Menschen zur Zwangsarbeit nach Deutschland aus. Befreit davon waren ältere Menschen (wie meine Großeltern), schwangere Frauen (Marysia war schwanger) und ein aufgezogenes, aber noch kleines Kind (da war ich eine Schutzscheibe für meine Mutter).  [...]

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bericht von Zbigniew Rajmund Gnass

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Bericht von Andrzej Gracjan Flaszczyński

[...]  Nach der Kapitulation der Stadt bemühten wir uns, so spät wie möglich die Stadt zu verlassen. Ich ging mit meiner Familie weg, als die Deutschen kamen - es kann sein, dass es am 5. Oktober war. Ich weiß noch, dass sie auf einer Barrikade, die die Poznańska Straße sperrte, ein Maschinengewehr aufstellten, „alle raus!" schrien und uns aus unseren Wohnungen rausschmissen. Wir gingen über den Platz bei der Technischen Hochschule. Die Straßen wurden von den Deutschen umzingelt und wir wurden in die Richtung des Bahnhofs Zachodni (Westbahnhof) geführt. Dort wurde ein Zug bereitgestellt, in den wir gezwängt und nicht nach Pruszków, weil es dort schon voll war, sondern nach Ursus transportiert wurden.  [...]

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Bericht von Mieczysław Rajmund Gorzelniak

[...]  Einige Tage vor dem Aufstand hielten wir uns mit der Familie in der Ogrodowa Straße 5. Nach der Einname des Gerichtsgebäudes (wo sich das deutsche Krankenhaus befand) [ging ich] zu der Gruppierung des Obersts "Leśnik" und dort schrieb der Oberst "Ryś" (Luchs) (mit dem roten Schnürbart) meine Daten in ein Heft ein und teilte mich dem Ingenieur "Leon" zu, dem ich half, die Funkstation in Betrieb zu setzen. Wir montierten passende Antennen.  [...]

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Bericht von Mirosława Grabowska (Gelber-Olszowa)

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Bericht von Irena Grabowska_Szabunia

Bericht von Irena Grabowska-Szabunia
ARCHIV DES VERBANDES "SZARE SZEREGI"Irena Grabowska-Szabunia
geb. am 22. Juni 1930 in Warschau In der Untergrundbewegung Deckname ?Paproć" in der 1. Warschauer Frauenmannschaft der Pfadfinderorganisation ?Koniczyny". Während des Aufstands war sie Sanitäterin und Meldegängerin in dem Armeefrauendienst auf dem Gebiet von Śródmieście [...]

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Bericht von Wanda Jarczyk

Wanda Jarczyk,
In der Untergrundbewegung war sie Pfadfinderin und nahm an dem Warschauer Aufstand teil. EINE NOTIZ ÜBER EIN WOHNHEIM FÜR KRIEGSWAISEN
IN SKIERNIEWICENach der Niederlage des Warschauer Aufstandes hielt ich mich in Grodzisk Mazowiecki bei den Bekannten meiner Eltern auf; ich fing an, dort nach Arbeit und nach den Freundinnen zu suchen, mit denen ich im Juni 1944 in Warschau [...]

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Bericht von Angelika Józefowicz

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Bericht von Wanda Kamieniecka-Grycko

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Bericht von Bohdan Kapica

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Bericht von Maria Kapuścińska

[...]  Am 2. August wurden wir von den Deutschen aus unserer Wohnung ins Hinterhaus ausquarttiert, und dann weiter in die Keller von Häusern in der Marszalkowska Str. 20 und 18, wo es schon viele Menschen gab, die der Aufstand auf der Strasse oder an der Strassenbahnhaltestelle überrscht hat. Es gab dort auch einige Menschen aus den Häusern in der Marszalkowska Str. mit ungeraden Hausnummern (Ecke Oleandrów), die, nach dem Vertreiben der Aufständischen, samt Einwohnern angebrannt wurden. Nur einigen von denen ist es gelungen, unsere Seite der Strasse zu erreichen. Sie waren vom Schrecken fast wahnsinnig.  [...]

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Bericht von Dariusz Karolak

Dariusz Karolak, Alter 4 Jahre, in der Besatzungszeit wohnte er mit den Eltern in der Czosnowska Straße 11 in Warschau. (MHW)[...] Der Tag, an dem Żoliborz kapitulierte, prägte sich stark auch in meiner Erinnerung ein. Morgen früh am 1. Oktober 1944 kamen die Deutschen. Wir mussten den Luftschutzraum verlassen und sich mit anderen Einwohnern in die Richtung Westen begeben. Wir gingen in einer Kolonne, [...]

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Bericht von Jerzy Kasprzak

[...]  Ich war in der Pfadfindermannschaft von Władek Ślesicki - er ist heutzutage ein berühmter Regisseur, dieser, der zum ersten Mal den Film „W Pustyni i w puszczy" in den siebziger Jahren gedreht hat - den ersten Spielfilm. Da war auch sein kleiner Bruder Zygmunt mit ihm zusammen. Ich war den ganzen September lang in der Mannschaft in der Koszykowa Straße. Die meisten Jungs in dieser Mannschaft stammten aus Grochów. Wir verließen Warschau als die ganze Mannschaft, zivil angekleidet und mit Zivilisten zusammen, aber wir gingen so, dass wir uns gegenseitig die ganze Zeit lang in der Sichtweite hatten. Jeweils in einigen Metern Entfernung: hier ging ich mit „Kruk", dort ging Władek mit Zygmunt, noch weiter „Dorsz" auch mit jemanden... Die ganze Zeit lang hielten wir Blickkontakt... So kamen wir im Westbahnhof an, von dort an fuhren wir mit dem Zug nach Pruszków. In Pruszków sammelten wir uns alle, die ganze Mannschaft. In der Werkstatthalle waren wir zusammen. Zusammen verbrachten wir so eine Nacht. Am nächsten Tag gab es eine Selektion. Die Deutschen wählten gezielt aus: ins Konzentrationslager, zur Zwangsarbeit, irgendwo zu Bauern; alte Menschen und Mütter mit kleinen Kinder wurden in separate Gruppen geschickt.  [...]

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Bericht von Jadwiga Kazimierska (Litwin)

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Bericht von Andrzej Korgol

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Bericht von Stanisław Korytowski

[...]  Der Aufstand in Warschau nähert sich seinem tragischen Ende. Ab dem 1. Oktober um 5 Uhr morgens herrscht Waffenstillstand und ab dem 2. Oktober wird nicht mehr gekämpft. Alle sind aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Am 3. Oktober gegen Mittag kommen in den Hof des Hauses in der Chopinstraße Gendarmen, die befehlen, das Haus innerhalb von zwei Stunden zu verlassen. Das Gebäude soll gleich gesprengt werden. So sagt der Gendarm. In diesem Fall glauben wir den Deutschen. Ich gehe mit anderen Zivilisten heraus. Mit meiner Mutter und meiner Schwester gehen wir mit anderen Vertriebenen durch Trümmer und Barrikadenreste entlang den Straßen: Koszykowa und Śniadeckich. Auf einem Platz vor der Technischen Hochschule bekommen wir Brot vom RGO [Zentraler Hilferat]. Die Deutschen machen Fotos, kann sein, dass sie uns zählen. Dann gehen wir entlang den Straßen: Nowowiejska und Filtrowa, und noch weiter bis zum Bahnhof Warszawa Zachodnia.  [...]

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Bericht von Janusz Kosk

[...]  Ich wohnte in der Marszałkowska Straße 56 und von dort gingen wir am 8. Oktober 1944 fort. Wir verließen die Wohnung und das Gebäude wurde durch Polnisches Rotes Kreuz mit dem Ziel übernommen, dort ein Krankenhaus einzurichten. Ich ging mit meiner Mutter und der Familie meines Vaters, das heißt: mit der Großmutter, der Tante und der Ehefrau sowie der Tochter eines der Brüder meines Vaters. Dieser Bruder, das wussten wir schon früher, wurde in Katyń umgebracht. Zusammen mit uns ging auch Aleksander, der älteste Bruder meines Vaters mit seiner Ehefrau und der Schwiegermutter. Es ist ihnen gelungen, zu uns in der ersten Augusthälfte aus Wola [ein Stadtteil von Warschau - Anmerk. d. Übers.] zu kommen. Ich weiß noch, dass zu diesem Zeitpunkt sich schon sehr wenige Personen in Warschau aufhielten. Wir sahen einzelne Personen in der Marszałkowska Straße. Wir wurden in die Śniadeccy Straße, dann die Straße 6 Sierpnia [des 6. August] in die Richtung von Aleje Niepodległości und weiter in die Straßen Wawelska und Kopińska zum Dworzec Zachodni [Westbahnhof] geführt.  [...]

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Bericht von Halina Kowalska

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Bericht von Jadwiga Kowejsza

[...]  Nach einiger Zeit wurden wir mit einem Personenzug in ein Durchganglager in Pruszków transportiert. Ich weiß es noch: als wir schon in den Zug eingestiegen waren, gaben uns in Eile irgendwelche Menschen, die auf dem Bahnsteig standen, Flaschen mit Milch und Wasser. Mein Vater griff nach einer der Flaschen. Die Erwachsenen sprachen sich ab, dass sie die Milch für die Kinder lassen würden und das Wasser sollte für sie sein. Ich behielt diesen Moment in Erinnerung, weil ich einen großen Durst hatte; es war heiß, die Sonne schien und in dem Wagen war stickig. Mein Bruder war damals auf Durchfall erkrankt und meine Eltern beschäftigten sich hauptsächlich mit ihm. Die Fahrt dauerte nicht lange.  [...]

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Bericht von Cecylia Krajewska

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Bericht von Krystyna Krasuska (Górecka)

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Bericht von Danuta Kusińska (Śpiewak)

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Bericht von Bogdan Lewandowski

[...]  Als nach den 63 Tagen die Kapitulation abgeschlossen wurde, dachten wir, dass wir das Schlimmste schon hinter uns hatten. Das Haus und unsere Wohnung wurden damals von den Kriegereignissen noch nicht betroffen. Es stellte sich heraus, dass wir noch irgendwo versteckte Lebensmittelvorräte hatten. Wir bekamen ein wenig Mehl, Öl und Honig. Ich werde den Geschmack von frischen Fladen mit Honig nie vergessen. Inzwischen wurde die Evakuierung angeordnet und wir mussten alles zurücklassen. Wir konnten es nicht begreifen, dass man uns vom Zuhause, sogar aus der Stadt vertreiben würde. Wir erwarteten, dass wir dort schnell zurück sein würden, daher mauerten wir kleine wertvolle Sachen und Dokumente in einem Keller zu. Zögernd brachen wir an dem dritten Tag des Waffenstillstands in das Ungewisse auf, kleine Bündel in der Hand. Ich trug eine Lederschultasche, in der ich meine Unterwäsche und Kleidung hatte. Meine Schwester Basia und meine Mutter wurden ähnlich ausgestattet - für den Fall wenn man uns voneinander trennen würde.  [...]

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Bericht von Bohdan Lewartowski

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Bericht von Aniela Libionka

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Berichte von Wanda Teresa Lurie

[...]  Zu uns kroch auch ein Mann, ca. 60 Jahre alt, mit einem ausgeschlagenem Auge. Nach einem langen Suchen und vielen Versuchen, herauszukommen, entdeckten wir einen Ausgang in die Skierniewicka Straße. Zusammen mit Frau Staworzyńska gingen wir dort heraus. Der Mann blieb, als er die Stimmen der Ukrainer hörte. Wir sind in die Skierniewicka Straße herausgegangen, weil wir in die Vorstadt Czyste gehen wollten, wo sich ein Krankenhaus befand. Die Ukrainer standen in der Wolska Straße und am Anfang haben sie nicht bemerkt, woher wir kamen. Sie hielten uns an, obwohl wir sie anflehten, uns als Verletzte ins Krankenhaus gehen zu lassen. Sie trieben uns in die Richtung Wola und sammelten noch mehr Personen unterwegs.  [...]

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Bericht von Wanda Łabuzińska

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Bericht von Leszek Łacheta

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Bericht von Stefan Marczak

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Bericht von Elżbieta Massalska

[...]  Am 2. September 1944 wurden wir von der Kapucyńska Straße, aus dem Haus Nr. 15/17, wo wir wohnten und in dessen Kellern wir den Aufstand überlebten, weggeführt. Ich war damals 14. Wir nahmen damals das Handgepäck und den Lieblingshund, eine Hündin der Rasse Scottish Terrier mit. Den Befehl zum Verlassen des Hauses gaben uns die Vlasov-Truppen. Da Gerüchte kursierten, dass sie die Hunde töteten, trug ich unsere "Bombka" in den Armen. Die Vlasov-Soldaten zeigten kein Interesse für den Hund, sondern lediglich für meinen Ring und für meine Uhr, die sie mir natürlich wegnahmen. Wir gingen durch die Daniłowiczowska Straße (von der Kapucyńska Straße gab es einen Durchgang durch eines der Haustore direkt zur Daniłowiczowska Straße), an niedergebrannten Ruinen des Blank-Palastes vorbei, bis zum Theater-Platz (Plac Teatralny).  [...]

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Bericht von Stanisław Milewski

[...]  Ich wurde erneut von der Streife der Nazisoldaten in Grodzisk angehalten und am 29. September 1944 aus Pruszków in ein Lager in Piła (Scheidemühle) transportiert. Ich ging durch die Stadt als der Letzte in der Gruppe. Auf die Straße liefen die deutschen Mütter mit Kindern auf den Armen heraus - sie beschimpfen uns. Eine dieser Mütter, die zwei Kinder hatte, rief mir zu: "so jung und schon ein Verbrecher!" und sie spuckte mir direkt ins Gesicht. Dieses Erlebnis hat mich sehr getroffen; ich dachte über die Kraft des Hasses - ich glaube, mit solchem Hass konnte man nirgendwo anders als dort zu tun haben...  [...]

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Bericht von Jan Ryszard Mleczek

[...]  Die Deutschen haben die Einwohner aus Wohnblöcken in Koło ausgetrieben. Ich weiß nicht, was mit meinen Freunden passierte, denn weil der kleine Wald durchsucht wurde (?), floh jeder weg, wohin er konnte. Ich mischte mich in der Bolech Strasse unter Zivilisten ein, die in Richtung Ks. Janusz Straße getrieben wurden. Dort, bei einer Straßenbahnschleife wurden die Flüchtlinge geteilt. Ich, der ich klein und zierlich war, wurde mit Frauen, Kindern und alten Leuten in Richtung der Dörfer Górce und Boernerowo getrieben. Im Dorf Górce gelang es mir und einigen Männern in Richtung des Dorfes Klaudyn zu fliehen. Wir hatten vor, nach Kampinos hinzugelangen. Unter uns war ein Mann, den die anderen "Maryś" nannen. Er machte Eindruck eines Partisans, war auch bewaffnet.  [...]

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Bericht von Leszek Mieczysław Muszel

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Bericht von Danuta Napiórkowska-Jarzębowska

[...]  Vor und nach dem Kriegsausbruch wohnte ich mit meinen Eltern und mit dem jüngeren Bruder im Stadtteil Grochów. Am 1. September 1939 wurde der feierliche Schuljahrbeginn in der Grundschule Ecke Grochowskastraße und Siennickastraße, wo ich dieses Jahr die 2. Klasse besuchen sollte, plötzlich durch einen heftigen und für die Stadt bereits folgenschweren, ersten deutschen Bombenangriff unterbrochen. Dieser Auftakt war von wesentlicher Bedeutung für meine Kriegserlebnisse und -erinnerungen aus der Zeit vom und nach dem Warschauer Aufstand. Nach dem Einmarsch besetzten die Deutschen das Schulgebäude für ihre Zwecke. Die Schule "arrangierte sich" in einem kleinen Gebäude der ehemaligen Burse in der Krypskastraße im Stadtteil Grochów. Da hatte ich, noch während der deutschen Besatzung, eben 6. Klassen abgeschlossen, als meine Eltern plötzlich die Entscheidung trafen, dass wir in den am linken Weichselufer gelegenen Stadtteil umziehen, zu den Freunden von meinen Vater in der Orlastraße 4. Die sehr geräumige, luxuriöse Wohnung lag im Erdgeschoss und - wie es sich herausstellte - im 1. Stock wohnte der zweite Freund meines Vaters. Nach kurzer Zeit verstand ich, dass es darum ging, dass alle drei Familien gemeinsam wohnen, weil die Männer auch in der Untergrundbewegung gemeinsam waren und dann gemeinsam im Warschauer Aufstand kämpften. Der 7. August 1944 ist ein Tag, der in meiner Erinnerung so deutlich und klar geblieben war, als ob es gestern gewesen wäre. An diesem Tage hatte ich zum letzten Mal meinen Vater gesehen und an diesem Tage hatte ich die richtige Hölle auf Erden erlebt.  [...]

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Bericht von Ludmiła Niedbalska

[...]  In der Nacht waren Lärm und Stimmen zu hören, tagsüber hörte man Detonationen, Explosionen. Meine Mama verbot mir auszugehen, deswegen wühlte ich weiter durch die "Schätze" meiner Tante oder saß auf dem Fensterbrett und guckte durch das Fenster. In den Trümmern sah ich Menschen - Gespenster, sie suchten nach Sachen und zogen sie heraus - eigene, fremde, alles, was noch brauchbar sein konnte. Hinter der Wilcza Straße nach links war die Marszałkowska Straße zu sehen. Dort gab es mehr Bewegung, manchmal fuhren Autos hin und her. Und in einer Nacht, bei einem größeren Lärm ging ich barfuss aus dem Bett heraus und guckte durch das Fenster: in der Marszałkowska Straße stand ein Haus in Flammen. Ganz neu. Ein Haus, das gestern noch da stand. Und obwohl es absurd klingt, Flammenstrom floss aus einer unsichtbaren Quelle - unten rechts in Richtung der Fenster.  [...]

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Bericht von Stefan Wojciech Niesłuchowski

[...]  An einem Moment kam ein Deutscher und forderte alle auf, zurückzutreten und herauszugehen; seine Ärmel waren hochgekrempelt. Ich kann nichts über die Gedanken meines Vaters sagen. Wir fingen also an, zurückzugehen und so gingen wir bis zu unserem Tor von der Marszałkowska Straße; die ganze Zeit wurden wir von den Deutschen eskortiert. In dem Tor wurden die Männer von den Frauen getrennt. Mein Vater dachte, es würde ihn retten und er würde die ganze Zeit lang mit uns sein können: er hielt meinen jüngsten Bruder in den Armen. Ein Deutscher befahl aber meinem Vater, meinen Bruder wegzugeben. Die Männer, die auf diese Weise von der ganzen Gruppe getrennt wurden, blieben dort zurück und wir wurden aufgefordert, auf die andere Straßenseite zu gehen, wo sich im Untergeschoß öffentliche Toiletten befanden; und dort mussten wir uns hinlegen. Aus der einzigen polnischen Barrikade begann ein Beschuss; die Deutschen mit hochgekrempelten Ärmeln versteckten sich hinter kleinen Bäumen, die dort standen. Einer der Deutschen wurde verletzt und ein Sanitäter legte ihm einen Verband an. Über unseren Köpfen wurde gleichzeitig auf diese Barrikade von der Richtung der Szuch Allee geschossen - dort gab es ein unbebautes Gelände. Wir mussten liegen bleiben, ich kann es schwierig einschätzen, wie lange es dauerte.  [...]

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Bericht von Witold Jerzy Niewiadomski

[...]  Nach der Kapitulierung wurde uns empfohlen, zusammen mit Zivilisten aus der Stadt zu gehen. Unsere Vorgesetzten dachten, auf diese Weise wäre es für uns einfacher, da raus zu kommen und Repressalien zu vermeiden. Wir wussten doch nicht, wie die Deutschen reagieren würden. Wir hatten nur die letzte Aufgabe erfüllen: die Dokumente zu verstecken und das Archiv zu vergraben. Bis zum Ende standen wir mit unserem Dienst der zivilen Bevölkerung zur Hilfe. Ein Freund, mit dem ich öfters nach Żoliborz (ein Stadtteil von Warschau) gegangen war, blieb in einer Gruppe, die zwei Krankenhäuser evakuierte. Er ging aus Warschau ungefähr zwei - drei Wochen später als ich, mit den Gruppen des Roten Kreuzes zusammen. Ich ging zusammen mit meinem Truppführer Tadeusz Jarosz "Topacz", Józef Przewłock "Placek", seiner Mutter und zwei seinen Schwestern. Am fünften oder sechsten Oktober sammelten wir uns bei der Technischen Hochschule, dann gingen wir entlang der Filtrowa Straße durch den Narutowicz Platz zu dem Dworzec Zachodni (Westbahnhof). Bevor wir den Bahnhof erreichten, gingen wir durch die Kleingärten. In dem schönen Sommer wuchsen in den Gärten prächtige Tomaten, Karotten und anderes Grüngemüse. Das Ganze fing aber erst in dem Übergangslager in Ursus richtig an. Wir wurden dort in eine Betonhalle gedrängt, in der es weder Wasser noch Toiletten gab. Wir konnten das Lachen nicht vermeiden, als wir, nachdem wir so viel von diesem Gemüse unterwegs gegessen hatten, dringend Toiletten benutzen mussten.  [...]

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Bericht von Danuta Nizińska-Grzegrzółka

Danuta Grzegrzółka, Alter: 15 Jahre, in der Besatzungszeit wohnte sie in Warschau, in dem Stadtteil Mokotów, in der Chocimska Straße 25. Am 6. August, es war ein Sonntag (Verklärung des Herrn) hörten wir jemand an das Einfahrtstor donnern. Der Hausmeister öffnete das Tor und die Deutschen rannten in den Innenhof hinein mit schussbereiten Gewehren, dann sagten sie uns, sie geben uns 5 Minuten [...]

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Bericht von Bolesław Oleksiak

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Bericht von Halina Olk-Wieczorek

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Bericht von Ewa Osiecka

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Bericht von Antonina Irmina Osińska (Głąb)

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Bericht von Halina Paszkowska

[...]  Während der Pazifizierung von Wola, am 20. August, wurden wir von SS Formationen in Richtung Pruszków vertrieben und auf dem Weg zu den Vororten sind wir dank Wunder der Erschiessung entgangen. Unterwegs habe ich auf der Bem Strasse erschossene Menschen und verbrannte Babys gesehen. Ich habe in Flammen stehendes Pferd gesehen (der mit dem Draht gefesselt wurde und mit dem Holz behauen wurde). Auf dem Bem Strasse standen SS-Männer an den Tischen, die mit weissem Papier bedeckt wurden, auf denen Silberschalen mit den Kuchen standen und boten uns, die unter Pistolen gejagt wurden, diese Kuchen an. Es hat sich erwiesen, dass sie versuchten, einen Film zu drehen. Leider ging das nicht nach ihrer Idee, weil jeder von uns, als an den Tisch vorbeigegangen ist, hat den Kopf in andere Richtung gedreht. In der Nähe haben sie die Menschen erschossen, (was sie natürlich nicht gefilmt haben.)  [...]

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Bericht von Jerzy Pawlak

[...]  Ende September 1944 wurden wir von einem Rottenführer zusammen mit einer Pfadfindergruppe in Schützengräben gebracht. Ich erinnere mich, dass es auf einem Abhang war. Aus dem Graben hinauslehnend sah ich ein weites Panorama unten. Sicherlich war das Dolny Czerniaków (Stadtteil in Warschau) mit seinen spärlichen Gebäuden. Manche von ihnen standen in Flammen. Da und dort schossen Feuerstrahlen empor und aus der Ferne waren Detonationen zu hören.  [...]

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Bericht von Henryk Piotrowski

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Bericht von Danuta Podrucka (Pastuszyńska-Szpądrowska)

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Bericht von Wacława Połomska

[...]  Am zweiten August, früh am Morgen, lagen immer noch auf unserem Hof die Zigeunerleichen. Es regnete stark.. Gegen Mittag erschienen die Deutschen wieder auf unserem Hof und befahlen allen Bewohnern das Haus sofort zu verlassen und sich auf der anderen Seite der Zagłoba Straße, an der Artilleriebataillons Mauer zu sammeln. Die Hausbewohner verließen das Haus in der Kleidung, die sie gerade anhatten. Mutter, ich und meine Schwester hatten nur die Sommerkleider an und Vater - Hose und Hemd. Bald nahmen die Deutschen unser Haus unter Feuer und es begann zu brennen.  [...]

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Bericht von Roman Rechnio

[...]  Schlechte Nachrichten traten ein. Stadtviertel Powiśle ging unter, die Nazis eroberten das Energiewerk Powiśle, die Aufständischen zogen sich ins Stadtzentrum zurück, und wir wurden am 4. September 1944 am Morgen aus unseren Häusern vertrieben und durften nichts mitnehmen. Wir Powiśle Bewohner wurden zum weit gelegenen Pruszków, in ein Übergangslager, getrieben.  [...]

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Bericht von Halina Rozwadowska

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Bericht von Teresa Różycka

MEINE VERTREIBUNG AUS WARSCHAU
Tagebuch und Erinnerungen von Teresa Różycka (10Jahre alt)
(der Text aus dem Tagebuch wurde kursiv geschrieben)Der Aufstand, Zieleniak und PruszkówDie Besatzungszeit verbrachte ich in Warschau. Wir wohnten damals in der Mochnacki Strasse, in der Nähe des Narutowicz Platzes. Aus den Fenstern konnten wir die St. Jakob Kirche und das Gelände vor dem Kircheneingang [...]

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Bericht von Barbara Rybeczko-Tarnowiecka

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Bericht von Mieczysław Rychter

Ich schicke Ihnen hiermit einige Informationen über Kinder der Warschauer, die während des Aufstandes vertrieben wurden. Die Information ist nicht vollständig, denn sie umfasst nur Kinder, die nach dem 16. Januar 1945 (Befreiung von Grójec) die Gesamtschule
Nummer 1 besuchten. Nur eine kleine Zahl der Kinder kehrte mit ihren Eltern in die Trümmer der Hauptstadt zurück (4-6), die meisten [...]

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Bericht von Alicja Rzaczykiewicz

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Bericht von Sylwester Rzaczykiewicz

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Bericht von Władysław Sala

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Bericht von Jadwiga Sawczuk

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Bericht von Eugeniusz Spiechowicz

[...]  Ich bin am 10. Juni 1929 geboren. An dem Tag, an dem der Warschauer Aufstand ausbrach, war ich schon 15 Jahre alt. Ich war Pfadfinder in dem 48. Warschauer Wassertrupp (Szare Szeregi - Graue Reihen). Am ersten August warteten wir auf Befehl der Platz- und Aufgabenzuteilung. Zusammen mit dem Freund Zygmunt Perzyk "Albatros" (er lebt nicht mehr) liefen wir am 2. August von unseren Müttern von Zuhause weg, da wir uns den Kampfabteilungen anschließen wollten.  [...]

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Bericht von Halina Stępień

[...]  Am 26. August 1944 wurde während einer weiteren Bombardierung unser Haus zerstört. Aus den Trümmern wurden viele Verletzte und Tote herausgeholt. Unter den Toten befand sich auch mein Stiefvater, der dann mit den anderen in einem Bombentrichter auf dem Alten Markt begraben wurde. Meine Mutter wurde sehr schwer in den Kopf verletzt, und ich führte sie durch die Kellerdurchgänge in das Aufstandskrankenhaus, das sich in der Długa Straße befand (heutzutage ist es ein AGAD Gebäude). Dort wurde ihre Wunde behandelt. Meine auch, denn ich war am Bein verletzt.  [...]

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Bericht von Małgorzata Stępińska-Winckler

[...]  Um den 10. August meldete ich mich bei der Verteilungsstelle der Aufstandspost, die sich in der Krucza Str. 24 bzw. 26 befand. Es ging um die Zeitung "Biuletyn Informacyjny"(Mitteilungsblatt).  [...]

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Bericht von Blandyna Surmiak (Lewińska)

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Bericht von Wodzimierz Szurmak

[...]  In dem Jahr 1944 wohnte ich in der Płocka Straße 49. Das Grundstück befand sich ungefähr in der Mitte zwischen den Straßen Górczewska und Gostyńska. Es haben dort sechs Familien gewohnt: Taxi- und Droschkenfahrer. Es wurde uns allgemein bekannt, dass einer der Einwohnern der AK (Armia Krajowa - Heimatarmee) angehörte. Die Nachrichten, die er brachte, zeugten darauf hin, dass der Aufstandsausbruch schon nahe war. Aus diesem Grund wurde in dem Grundstück ein Bunker ausgegraben, in dem genug Platz für alle Hauseinwohner war, man besorgte auch Lebensmittel. In den Kellern versteckte oder vergrub man alle wertvollen Gegenstände - das ganze Vermögen der Einwohner.  [...]

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Bericht von Jadwiga Szmidt

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Bericht von Anna Teofilak-Maliszewska

[...]  Ca. am 8. August erschienen die deutschen Soldaten mit einem Befehl, das Haus zu verlassen. Die Einwohner mussten sofort rausgehen, denn das Haus sollte verbrannt werden. Als ich auf der Straße stand, erlebte ich Angstmomente, denn meine Mutter lief noch einmal in das Haus hinein, um etwas zum Anziehen zu holen. Ich hatte Angst, ob sie es schaffen würde, zurückzukommen. Hinterher lösten wir uns von unseren Cousinen ab, die wollten versuchen, Warschau über Wohnviertel Dolny Mokotów, zu verlassen, was sie glücklich geschafft hatten.  [...]

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Bericht von Maria Tryczyńska

[...]  Nach der Niederlage des Aufstands, der in Żoliborz am 30. September 1944 zu Ende gegangen ist, war ich zusammen mit anderen Zivilisten (ich war damals 15 Jahre alt, war klein und zierlich) in dem Lager in Pruszków, dann in Jędrzejów, von wo es mir gelang, herauszukommen und in ein Dorf zu gehen. Ich wohnte vorübergehend in Kozłów in dem Haus des damaligen Landvogtes, Herrn Stawik. Sein Sohn Adam und Cousin Kazik Palka waren AK Soldaten (Polnische Heimatarmee).  [...]

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Bericht von Jerzy Uldanowicz

[...]  Zum Zeitpunkt der Kapitulation des Aufstandes war ich zu Hause in der Grzybowskastraße 7, wo ich seit der Zeit vor dem Aufstand gewohnt habe, d.h. in einem von Deutschen befreiten Gebiet wohnte. Ich war damals 14 Jahre alt. In den ersten 2-3 Tagen nach der Kapitulation wurde die in der Nähe von Grzybowskastraße verbleibende Bevölkerung informiert (wie es geschah, weiß ich nicht), dass sie nach dem obligatorischen Verlassen von Warschau in die ländlichen Gebiete des Generalgouvernements geschickt wird.  [...]

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Bericht von Elżbieta Uszyńska

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Bericht von Izabella Wciślińska

[...]  Das Wetter war während des Aufstandes schön. Deswegen versammelten sich die Leute, wenn es stiller und ruhiger wurde, im Innenhof des Hauses in der Maria-Kazimiera-Straße. Unser Haus war von der Treppenseite mit einer ziemlich hohen Mauer umgeben. Das Essen war fatal, wir aßen Nudeln mit Marmelade und ein wenig von gekochtem Gemüse, die die Menschen auf den benachbarten Feldern sammelten. Wenn es ruhig war, konnte man kochen, denn wir hatten einen Kohleofen und Wasser. Meine kleine Tochter bekam noch ausschließlich die Brust.  [...]

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Bericht von Danuta Wierzbowska-Pawlik

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Bericht von Janusz Waldemar Wilczyński

[...]  ca. am 10 September, nachdem unser Haus niederbombardiert worden war, flohen wir mit der ganzen Familie zu einer Tante in Śródmieście (Zentrum) in die Górski Straße 1. Im Zentrum erlebten wir einen sehr großen Luftangriff, in dem das Gebäude des Górski Gymnasiums zerstört wurde. In dem Keller des Gymnasiums befand sich damals ein Aufstandskrankenhaus. Da wir aus den Trümmern die Überlebten klopfen hörten, eilten wir, die verschütteten Menschen zu retten. Die Deutschen, die das aus den Flugzeugen sehen konnten, fingen an, auf uns aus Maschinengewehren zu schießen. Aber wir erschraken nicht, sondern enttrümmerten weiter. Nach einer kurzen Zeit warfen die Flugzeuge Brandbomben ab und alles verbrannte. Das Feuer war riesengroß. Am 6. Oktober, nach der Kapitulation, verließen wir Warschau, indem wir in einer von den Deutschen überwachten Kolonne in Richtung Pruszków gingen.  [...]

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Bericht von Teresa Wiza

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Bericht von Aleksandra Wróblewska

[...]  Mein Bruder Bohdan Henryk Wróblewski geb. am 22. Mai 1902 in der Ukraine, von 1933 verheiratet mit Jadwiga geb. Szczawińska war Mitarbeiter der Fabrik für Elektrogeräte K. Szpotański&Co in Warschau. Vor dem Krieg wurde er Leiter der Zweigstelle in Międzylesie, wohin er im Sommer 1938 mit seiner Frau und ihren zwei Kindern - dem Sohn Bohdan Andrzej geb. am 22. Februar 1936 und der Tochter Anna Krystyna geb. am 27. März 1938 umzog. Nach dem Kriegsausbruch (....) wohnte seine Frau mit Kindern eine Zeitlang in Międzylesie (...), bald aber musste sie nach Warschau umziehen, damit das plötzliche Verschwinden ihres Mannes, der in einem Lager für Kriegsgefangene in der Schweiz interniert worden war, den Deutschen nicht auffiel. Nach dem Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges starb meine Schwägerin im Alter von 33 Jahren. Die Kinder blieben bei der Gro?mutter Wanda Szczawńska, die jedoch den mit der Kinderbetreuung verbundenen Pflichten nicht gerecht wurde. Den kleinen Bohdanek nahmen Herr rund Frau Jaworski, deren Sohn zusammen mit meinem Bruder in dem Lager für Kriegsgefangene in der Schweiz war, in Pflege. Hania blieb dagegen bei Familie Plewiński, den Besitzern eines Landguts bei Radom. Bald aber wurde auch Bohdanek zu Plewińskis gebracht, weil er nach einer Blinddarmoperation mit seiner Schwester zusammen sein wollte.  [...]

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Berichte von Ryszard Zabłotniak

In den letzten Augusttagen 1944 wurde ich von deutschen Soldaten zusammen mit einer großen Zivillistengruppe aus der Altstadt mitgenommen und in eine Kirche in Wola [ein Stadtteil Warschaus - Anm.d.Übers.] geführt. Ich war 15, vor dem Ausbruch des Aufstandes besuchte ich die zweite Klasse eines Allgemeinbildenden Gymnasiums, das natürlich eine Untergrundbewegungsschule war.
Die Nacht verbrachten [...]

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Bericht von Zbigniew Zbigniewski

Ich wohne in Warschau seit meiner Geburt. 1944 war ich 15 Jahre alt und wohnte mit meiner Familie - meinem Vater, meiner Stiefmutter und meinen Schwestern (sieben und ein Jahr alt) in der Grzybowska Straße 32.
Als der Aufstand ausbrach, stand ich in einer Bäckerei an der Ecke der Straßen Ciepła und Grzybowska. Die ersten zehn Tage verbrachte ich mit meiner Familie in der Gegend. Dann wurden [...]

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Bericht von Krystyna Zbyszewska

[...]  Gemeinsam mit meiner Truppe gingen wir durch halb Warschau, bis zum Heilandplatz (Pl. Zbawiciela). Ich hatte keine Waffe, aber alle meine Kollegen von der Truppe mussten ihre Waffen - Revolver, Gewehre - in einen Korb werfen. Ich dachte, mein Herz würde verbluten. Wir gingen in die Grójeckastraße, zu meiner Wohnung im dritten Stock. Da war alles verbrannt. Meine Mutter war weg, die Deutschen hatten sie weggebracht. Ich ging mit meiner Truppe bis nach Ożarów. Unterwegs waren Tomatenfelder. Als wir diese Tomaten gesehen haben - jeweils zehn oder fünfzehn an jeder Pflanze, stürzten wir alle auf dieses Feld, um sie zu pflücken. Ich rannte dahin und aß sie, ich konnte mich nicht enthalten.  [...]

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Bericht von Jerzy Zenon Zenowicz

[...]  Aus dem Warschauer Aufstand ging ich am 1. Oktober 1944 zusammen mit meinen Eltern heraus; wir wurden in die Richtung von Westbahnhof geführt. Von dort aus wurden wir mit einem Güterzug nach Ursus transportiert, dann gingen wir zu Fuß nach Pruszków. Aus Pruszków wurden wir weiter nach Breslau Bürgwaide und von dort aus nach Breslau Nikolaito - Wrocław Mikołajów in die Eisenbahnwerke "Lichman Hofman Werke AG" transportiert.  [...]

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Bericht von Konrad Zienkiewicz

Das Schicksal meiner Familie, so wie auch vieler Familien aus Sadyba, war eher untypisch, da wir in keinem Lager waren und außerdem in Sadyba noch ein Monat lang nach der Niederlage des Aufstandes lebten. (...)
Im August 1944 war ich 13 Jahre alt und wohnte mit meiner Mutter und meinem 5 Jahre älterem Bruder in der Ojcowska Straße 89. Die Deutschen nahmen Sadyba am 2. September durch einen [...]

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Bericht von Tadeusz Ziomek

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Bericht von Zbigniew Zmarzlik

[...]  Der Aufstand näherte sich seinem Ende. Mein Vater brachte Kartoffeln, die wir schon seit langer Zeit nicht gesehen hatten. Die Kartoffelsuppe war besonders lecker. Im Oktober 1944 wurde der Waffenstillstand verkündet. Auf dem Dach des Postgebäudes in der Poznańska Straße konnten wir deutsche Soldaten sehen. In der Zielna Straße standen noch Trümmer eines niedergebrannten Hauses - nur ein Tor ist geblieben. Von den Trümmern ging Gestank verfaulten Leichen heraus - das war ein übler, süßlicher Geruch.  [...]

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Bericht von Wiesław Zorgier

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Bericht von Hanna Maria Żarska (Szczepańska)

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Bericht von Wojciech Prośniewski

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