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Bericht von Jolanta Małgorzata Dąbrowska (Markiewicz)


Dort hausten wir einen oder zwei Tage lang. Unter ungeklärten Umständen kam dort meine Großmutter Amelia Dąbrowska, die ungefähr 80 Jahre alt war, ums Leben. Offensichtlich muss sie von uns kurz weggegangen sein und wurde erschossen. Ich sah meine Oma nie mehr wieder. Ich weiß auch nicht, was mit ihrer Leiche passierte. Das Gelände der Lokschuppens war überwacht und man konnte sich nicht frei bewegen. Meine Mutter versuchte von den Deutschen eine Information über das Schicksal meiner Großmutter zu bekommen, aber ohne Erfolg.
     Auf dem Lokschuppengelände fanden Selektionen statt. Ich blieb die ganze Zeit mit meiner Mutter, meinem Bruder und dem Waisenmädchen Antonina Osińska zusammen. Die Deutschen wollten von uns meinen Bruder wegnehmen, aber in dem Chaos gelang es meiner Mutter, ihn hinter ihr so zu stellen, dass ihn die Deutschen nicht bemerkten und er fuhr mit uns mit. Wir wurden von dem Kindermädchen und der Tante Maria getrennt. Wir befanden uns in einem Transport nach Deutschland.

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  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert