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Kriegsgefangenenlager


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Bericht von Irena Grabowska-Szabunia

Nach der Kapitulation des Warschauer Aufstandes wurde ich in ein Arbeitslager in Lohbrück gefahren. Unterwegs ging ich durch Übergangslager: Łambinowice [Lamsdorf], Sołtysowice [Burgweide] bei Wrocław durch.
Im Februar 1945, als die sowjetische Offensive anfing, wurde ich zusammen mit einer zahlreichen Menschengruppe aus anderen Zwangsarbeitslagern nach Deutschland evakuiert. Am Anfang wurden [...]

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Bericht von Krystyna Zbyszewska

[...]  Zum ersten Mal ließen sie uns in Bremen aussteigen und von dort aus gingen wir in das erste Lager Sandbostel zu Fuß. Von weitem sahen wir schon das Lager und Männer in Uniformen; wir dachten, dass es was Gutes bedeutete, nämlich, dass wir Kriegsgefangene waren. Wir wussten nicht, was mit uns weiter passieren sollte. Als ich sah, dass sie Uniforme trugen, dachte ich, dass wir nicht in einem Konzentrationslager sonder in einem Gefangenenlager waren. Die Männer gingen in andere Baracken als wir. Wir hatten zwei Baracken, Ich schlief in einer und meine Freundinnen in der zweiten. Am Anfang schlief ich direkt auf dem Boden, aber als sie sahen, dass ich vierzehn war, wurde ich in die zweite Baracke versetzt. Dort gab es eine Art Zimmer und jüngere Mädchen.  [...]

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Bericht von Aleksandra Diermajer-Sękowska

[...]  Das heißt, Sie faßten den Entschluß, gemeinsam mit Ihrer Schwester in ein Kriegsgefangenenlager zu gehen? Ja. Das war in der nördlichen Stadtmitte, d.h., daß wir über Stadt Pruszkow nach Falingbostel, nachher im Dezember nach Bergen-Belsen und schließlich nach Oberlangen gebracht wurden. Erzählen Sie bitte, wie sah der Transport aus? Wir fuhren in einem Viehwaggon, ich weiß nicht mehr, wie viele wir da waren. Für die Mädchen war es dort sicher bequemer, denn sie waren kleiner als Erwachsene und fast alle konnten sich hinlegen. Es gab kurze Pausen, um auszutreten. In dem Waggon hatten wir ein Loch gemacht, durch das wir den Urin weggossen. Niemand wußte, wohin sie uns brachten. Ich persönlich hatte keine bösen Vorahnungen, aber viele Menschen in dem Waggon gaben zu, sie hätten geahnt, es könnte böse enden.  [...]

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Zusätzliche Dokumente
         
   
   

Copyright © Muzeum Warszawy :: 2007

   
  Das Projekt ist vom Museum der Stadt Warschau in der Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Stadt Warschau und der deutschen Stiftung niederschsischen Gedenkstätten realiziert